Oldenburg: VfL stoppt Siegesserie des VfB
Stadtmeisterschaften Landesligist holt Titel – VfB nach zuvor fünf Erfolgen Zweiter
von Manfred Mietzon Und Jan Zur Brügge
Oldenburg - Nach zuvor fünf Triumphen in Folge wurde die Erfolgsserie des VfB Oldenburg bei den 15. Stadtmeisterschaften im Hallenfußball gestoppt. Das Team von Trainer Andreas Boll verlor am Sonntagabend das Finale des „LzO-Cups“ in der EWE-Arena gegen Landesligist VfL mit 1:3. Die Auswahl von Coach Ulf Kliche war die torhungrigste Mannschaft der Endrunde und sicherte sich am Ende verdient den Prestigeerfolg.
„Endlich haben wir die Serie des VfB gekappt. Wir waren im Endspiel aber auch die bessere Mannschaft und haben hochverdient den Pokal gewonnen“, freute sich Kliche über den Erfolg. Seine Mannschaft holte am Ende nicht nur den ersten Titel seit 2005, sondern stellte in René Weber und Maik Spohler auch die besten Torschützen. Sie trafen vor rund 1500 Zuschauern jeweils siebenmal. „Es war ganz gut besucht – wir können zufrieden sein“, sagte Turnierorganisator und NFV-Kreisvorsitzender Enno Cording.
Im Finale markierte Spohler zwei Minuten vor Schluss den letzten Treffer der Stadtmeisterschaften und machte mit diesem 3:1 den VfL-Triumph perfekt. Zuvor hatten Nils Frenzel und Kai Schröder für die Kliche-Elf getroffen, Agit-Cetin Erbek markierte das zwischenzeitliche 1:1 für den VfB. „Natürlich hätten wir auch in diesem Jahr gerne wieder den Titel geholt, aber letztlich hat der VfL verdient gewonnen. Wir waren heute mit einer ganz jungen Mannschaft hier, die bis zum Endspiel auch guten Fußball gezeigt hat“, zeigte sich Boll mit der Leistung des Teams trotz der Finalniederlage gegen den VfL zufrieden.
In den Gruppenspielen am Sonntag hatte sich der Oberligist souverän mit vier Siegen und ohne Gegentreffer (14:0) vor Bezirksliga-Primus Türkischer SV durchgesetzt. In der anderen Gruppe blieb auch der VfL ohne Punktverlust, während sich Kreisligist FC Ohmstede in einem engen Kampf um das zweite Halbfinal-Ticket gegen die Kontrahenten durchsetzte.
„Das war an diesem Wochenende der FC Ohmstede, wie wir ihn kennen. Die Mannschaft hat tollen Fußball gespielt – und jeder hat für die Mannschaft gespielt“, resümierte der neue FCO-Coach Lutz Gramberg, obwohl seine Mannschaft das Halbfinale gegen den VfB (1:4) und anschließend auch das Neunmeterschießen um den dritten Rang gegen den Türkischen SV (0:2) verloren hatte. „Platz drei geht in Ordnung“, meinte TSV-Trainer Cumhur Demir und ergänzte: „Wir haben in der Vorrunde einfach nicht souverän gewonnen.“
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