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Vfb Mit Chance Auf 3. Liga:
Auf bestem Weg zur Meisterschaft

Oldenburg Sieben Punkte Vorsprung auf Verfolger VfL Wolfsburg II und seit dem zweiten Spieltag ungeschlagen: Die Aufstiegsträume des VfB Oldenburg werden immer realistischer. Noch elf Spiele hat der Spitzenreiter in der Fußball-Regionalliga Nord zu überstehen, dann könnte er die angestrebte Meisterschaft feiern – vorerst nicht aber den Aufstieg in die 3. Liga. In zwei weiteren Relegations-Spielen gegen einen Meister der übrigen vier deutschen Regionalliga-Staffeln oder den „Vize“ der Südwest-Liga müsste der VfB um die Ernte einer herausragenden Saison bangen.

Gegen wen der VfB in einer möglichen Relegation spielen würde, ist noch offen. Derzeit stehen klangvolle Namen wie Borussia Mönchengladbach II (West), Waldhof Mannheim (Südwest), FSV Zwickau (Nordost) und Wacker Burghausen (Bayern) an der Spitze der anderen Staffeln. Weil der Südwesten derzeit die meisten Vereine und Mitglieder im DFB stellt, darf hier sogar der Zweite (aktuell SV Elversberg) an den Hin- und Rückspielen teilnehmen, die zeitnah nach Saisonende im Mai stattfinden sollen, aber noch nicht genau terminiert sind.

Die Tabellen

Regionalliga Nord
1. VfB Oldenburg 56 P.
2. VfL Wolfsburg II 49
3. Weiche Flensburg 48
4. SV Meppen39
5. Eintr. Norderstedt39

Regionalliga Nordost
1. FSV Zwickau 55
2. Wacker Nordhausen 47
3. BFC Dynamo 44
4. Berliner AK 07 43
5. FC O. Neugersdorf42

Regionalliga West
1. Mönchengladbach II 57
2. Sportfreunde Lotte 51
3. SG Wattenscheid 0946
4. FC Viktoria Köln 42
5. RW Oberhausen 39

Regionalliga Südwest
1. Waldhof Mannheim 52
2. SV Elversberg 51
3. Eintracht Trier 46
4. 1. FC Saarbrücken 42
5. Kickers Offenbach 41
*Die ersten beiden Teams qualifizieren sich für die Relegation.

Regionalliga Bayern
1. Wacker Burghausen 47
2. Jahn Regensburg 46
3. 1. FC Nürnberg II 41
4. Bayern München II 38
5. SpVgg Unterhaching37

Die Frage, wer auf wen trifft, wird am Sonntag, 3. April, in der Halbzeitpause der Partie aus der Bayern-Staffel zwischen dem TSV Buchbach und Jahn Regensburg beantwortet. Der TV-Sender Sport 1″ überträgt die Begegnung live, die Auslosung ist etwa für 14.50 Uhr vorgesehen. Da zu diesem Zeitpunkt die Meister noch nicht feststehen, wird „nur“ gelost, welche Staffeln aufeinandertreffen werden. Die beiden Südwest-Teams können allerdings nicht gegeneinander spielen.

Das Problem, dass die Meister nicht direkt hochgehen, stellt sich seit der Regionalliga-Reform im Sommer 2012, als die vierte Liga von drei auf fünf Staffeln vergrößert wurde. Fünf direkte Aufsteiger würden gleichbedeutend mit fünf Absteigern aus der 3. Liga sein – zu viel für den Deutschen Fußball-Bund (DFB). „Fünf Absteiger sind für eine deutsche Profiliga kaum denkbar und wären auch nicht im Sinne der sportlichen Leistungsdichte“, erklärt der DFB auf NWZ -Nachfrage.

„Es gibt in Europa wohl keine Liga, in der einem das Aufsteigen so schwer gemacht wird. Es kann eine perfekte Saison sein – aber am Ende geht in zwei Spielen alles den Bach runter“, klagte VfB-Geschäftsführer Philipp Herrnberger vor Kurzem im NWZ -Interview und sprach damit wohl vielen Fußballfans in ganz Deutschland aus dem Herzen. Die fünfgleisige Regionalliga sei damals im DFB-Bundestag einstimmig verabschiedet worden, sagt indes der DFB: „Der Wunsch nach einer Reform war zuvor von vielen Vereinen und Landesverbänden geäußert worden.“

Natürlich gibt es für die Teams auch Vorteile. Durch die Fünfgleisigkeit sind zum Beispiel die Anfahrtswege für Gastmannschaften kürzer und es finden viele regionale Derbys statt. Außerdem wurden im Zuge der Reform 2012 die strengen Zulassungskriterien etwas gelockert. „Aktuell lässt sich zusammenfassen, dass die Zufriedenheit über die regionale Verteilung bzw. Zusammensetzung der Staffeln in der 4. Liga noch nie so groß war“, teilt der DFB weiter mit, gesteht aber auch ein: „Größte Herausforderung bleibt die Aufstiegsfrage, über die auch in den Gremien des DFB sowie der Regional- und Landesverbände intensiv diskutiert wird. Denkmodelle gibt es einige, aber es hat sich bislang keine spruchreife Alternative herauskristallisiert.“

Mut kann den Oldenburgern indes machen, dass es im vergangenen Jahr für den Meister der Nord-Staffel gereicht hat. Werder Bremen II mit dem früheren VfB-Trainer Alexander Nouri setzte sich gegen Mönchengladbachs Reserve nach zwei torlosen 90 Minuten letztlich in der Verlängerung mit 2:0 durch.

Dass eine ganze Saison am Ende kippen kann, musste der VfL Wolfsburg II im Jahr 2014 erfahren. Die Mannschaft vom früheren Profi Valerien Ismael galt nach der souveränen Nord-Meisterschaft in der Relegation als Favorit gegen die SG Sonnenhof-Großaspach, scheiterte aber. In der ersten Aufstiegs-Relegation nach der Reform machte es der Nord-Vertreter Holstein Kiel im Jahr 2013 besser und ließ Hessen Kassel mit zwei Siegen keine Chance.

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