OLDENBURG, 28. Januar 2012


Liga-Spielplan lädt zum Träumen ein

Handball Nur noch drei Auswärtspartien für VfL Oldenburg – An diesem Sonnabend zu Gast in Celle


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Einen Tick schneller: Maike Schirmer (Nr. 7) setzte sich im letzten Heimspiel gegen gleich drei Frankfurterinnen durch. So wünscht sich das ihr Trainer auch i BILD: Piet Meyer  Bild vergrößern

Alle Playoff-Konkurrenten müssen noch nach Oldenburg kommen. In Celle wartet eine Wundertüte auf den VfL.

von Otto-Ulrich Bals

Oldenburg - Der Spielplan meint es wirklich gut mit den Handballerinnen des VfL Oldenburg. Bis zum Ende der Normalrunde in der Bundesliga am 14. April stehen für die Mannschaft von Trainer Leszek Krowicki lediglich noch drei Auswärtsspiele auf dem Spielplan.

Eines davon bestreiten die VfL-Frauen an diesem Sonnabend (19.30 Uhr) beim punktlosen Tabellenletzten SVG Celle. Später folgen noch die Auswärtspartien beim Abstiegskandidaten Trier (19. Februar) sowie bei der HSG Blomberg-Lippe (10. März). „Ja, das liest sich ganz gut. Aber auch diese Spiele müssen erst gewonnen werden“, sagt Krowicki, der mit seiner Mannschaft unbedingt mit einer Platzierung unter den besten Vier in die Playoff-Runde der besten acht Hauptrunden-Teams gehen will. „Auf unnötige Dramatik dabei kann ich gut verzichten.“

Oldenburg rangiert derzeit auf dem fünften Rang, kann sich aber mit einem Erfolg am Sonnabend wieder unter die ersten Vier platzieren. Einen Ausrutscher wie am 20. Februar 2010 beim peinlichen 24:24 in Celle sollten sich Sabrina Neuendorf und Co. allerdings nicht leisten. Denn noch haben sie alle Vorteile auf ihrer Seite. Schließlich müssen noch alle Playoff-Mitbewerber des VfL (Thüringen, Leverkusen und Buxtehude) in der EWE-Arena antreten.

Dass sich Celle längst noch nicht aufgegeben hat, hat das Team von Trainer Martin Kahle zuletzt gegen die Spitzenclubs aus Thüringen (22:30) und Leverkusen (23:27) bewiesen. Beide Partien wurden von den SVG-Frauen erst nach großem Kampf verloren gegeben. Und noch etwas macht Celle für jeden Gegner so gefährlich: „Trainer Kahle wechselt gerne die Deckungssysteme. Damit wurden wir auch schon überrascht“, weiß Krowicki, der eigens für die Partie am Sonnabend einige zusätzliche Video-Mitschnitte des Gegners analysierte. „Auf diese ständig neuen Varianten müssen wir vorbereitet sein.“

Ansonsten muss es den Oldenburgerinnen unbedingt gelingen, den starken SVG-Rückraum um die torgefährlichen Spielerinnen Nastja Antonewitch, Nicoleta Vasilescu und Renee Verschuren auszuschalten. Krowicki will aber nicht nur warnen vor dem Gegner – er sagt auch: „Wir fahren nach Celle, um zwei Punkte zu gewinnen.“

 @http://www.NWZonline.de/vflhandball Die Frauen der SVG Celle haben erst einen Saisonsieg verbuchen können. In der Bundesliga noch ohne jegliches Erfolgserlebnis setzte sich die Mannschaft von Martin Kahle im DHB-Pokal Anfang des Jahres beim Zweitligisten TSV Travemünde mit 23:19 (13:11) durch.

Damit steht Celle wie der VfL Oldenburg (32:22 in Blomberg) im Achtelfinale. Oldenburg reist in dieser Runde am 5. Februar zum Drittligisten Oschatz, Celle einen Tag zuvor zum Bundesliga-Konkurrenten Bad Wildungen.

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