Viel Lob und Dank für starke Oldenburger Frauen
Handball Bundesliga-Team präsentiert sich beim Neujahrsempfang – Am Sonntag im Pokaleinsatz
Siegerinnen unter sich (von links): Lois Abbingh, Laura van der Heijden, Sabrina Neuendorf, Wiebke Kethorn und Angie Geschke beim Neujahrsempfang in Rastede. BILD: Lukas Lehmann 
Rastede - Zieht man einen Jahresempfang als Gradmesser für die Popularität einer Sportart oder einer Sportmannschaft heran, dann dürfen sich die VfL-Handballerinnen in der glücklichen Lage schätzen, Oldenburgs Herzdamen schlechthin zu sein. So ernteten Sabrina Neuendorf und Co. nicht nur für ihre sportlichen Leistungen des Vorjahres und der aktuellen Saison allseits viel Lob und Anerkennung von den Vertretern aus Politik und Wirtschaft, den Gästen und Freunden, sondern auch für ihre vorbildlichen Charaktereigenschaften.
„Ihr seid keine Abzocker, ihr gehört zur VfL-Familie“, richtete Präsident Günther Bredehorn einen persönlichen Dank an das Bundesligateam und Trainer Leszek Krowicki beim Neujahrsempfang der VfLerinnen im Autohaus Horstmann in Rastede. Die Aktiven hatten nach dem Ausfall des Hauptsponsors vor zehn Monaten durch einen persönlichen Verzicht „ganz entscheidend“ mitgeholfen, Oldenburg als Bundesliga-Standort zu erhalten.
Oldenburgs Bürgermeisterin Susanne Menge bescheinigte dem Bundesligisten ein „wichtiges Stück der Stadt“ und ein Werbeträger zu sein, der ganz Entscheidendes für die werbende Rolle mitbrächte, nämlich „Fairness, Teamgeist und Sympathie“.
Dass dies auch in Zukunft so bleibt, dafür wollen die VfL-Frauen schon an diesem Sonntag (16 Uhr) im DHB-Pokal sorgen. „Unser Ziel ist ganz klar das Erreichen des Viertelfinales. Und ich gehe auch davon aus, dass wir das schaffen“, sagte Spielführerin Sabrina Neuendorf vor dem Auftritt im Achtelfinale beim Drittligisten SHV Oschatz.
Viel wissen die VfL-Frauen nicht über ihren Gegner. „Ich habe mir die Homepage des Vereins angesehen“, erzählte Angie Geschke. „Die Mädels von Oschatz sehen alle sehr sportlich aus.“ Die Rückraumspielerin hütet sich davor, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen.
Der Sächsische Handball-Verein Oschatz, Heimatverein der ehemaligen VfL-Spielerin Ulrike Stange, bezwang in der ersten Runde den Oberligisten Salzland mit 27:24. In der zweiten und dritten Runde konnte der SHV dann überraschend die Zweitligisten Altlandsberg (26:22) und Greven (34:30) aus dem Wettbewerb werfen.
@http://www.NWZonline.de/vflhandball
- Was im Fußball undenkbar erscheint, ist im Handball durchaus möglich: Der deutsche Pokalsieger verzichtet aus wirtschaftlichen Gründen auf einen Start im Europapokal der Pokalsieger. „Das kann passieren“, meinte Peter Görgen, Bundesliga-Geschäftsführer des VfL Oldenburg, schon vor Wochen.mehr
- Der deutsche Pokalsieger VfL Oldenburg kann auch in Zukunft mit seinen Jung-Nationalspielerinnen Kim Birke (24) und Julia Wenzl (22) planen. Sowohl die Linksaußen- als auch die Rückraumspielerin verlängerten ihre auslaufenden Verträge beim Handball-Bundesligisten um ein Jahr bis zum 30.mehr
- Frauenhandball-Pokalsieger VfL Oldenburg hat die Verträge mit den Nationalspielerinnen Kim Birke und Julia Wenzl sowie Rechtsaußen Jenny Winter um jeweils ein Jahr verlängert. Zudem rückt Rabea Neßlage aus der zweiten Mannschaft in den.mehr
- Die Anzahl von Oldenburger Spielerinnen in der deutschen Handball-Nationalmannschaft nimmt stetig zu: Bundestrainer Heine Jensen hat am Mittwoch Maike Schirmer (21) und Julia Wenzl (22) vom Pokalsieger VfL Oldenburg nominiert.mehr
- Ein stolzer Clubchef, ein sprachloser Oberbürgermeister: Mit dem Empfang durch Stadtoberhaupt Gerd Schwandner am Freitagnachmittag im Alten Oldenburger Rathaus endete für die Bundesliga-Handballerinnen des VfL Oldenburg sozusagen offiziell eine Jubelwoche mit trainingsfreien Tagen und verschiedenen PR-Terminen.mehr


