SABINE STAAB IST UHRMACHER-MEISTERIN, 19. Juni 2010


Gute Augen und ruhige Hände

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Sabine Staab ist Uhrmacher-Meisterin -



Bereits seit 20 Jahren arbeitet Sabine Staab als Uhrmacherin. Sehr gute Sehschärfe, technische Begabung und Geschicklichkeit, aber auch Geduld und innere Ruhe seien erforderlich, zählt die 44-Jährige auf.



In den 80er Jahren fand sie eine Ausbildungsstelle und „kämpfte sich trotz der Vorurteile gegen ein Mädchen in dem Männerberuf durch“. Nach einer dreijährigen Ausbildung arbeitete sie als Gesellin und qualifizierte sich mit als 23-Jährige zur Uhrmacher-Meisterin.

„Die Arbeit hat mir immer großen Spaß gemacht“, sagt sie und rät jungen Mädchen zu diesem schönen und interessanten Beruf. „Vielseitig und nie langweilig, denn es geht ja um schmückende Sachen und Luxus“. Auch industriell gefertigter Schmuck wird von der Uhrmacherin gefertigt, „und welche Frau schmückt sich nicht gerne“, meint Sabine Staab.

Uhrmacher sind Zeitmesser, der Beruf hat Zukunft, denn Zeit bestimmt unseren Tagesablauf. Ob Arbeitsdauer, Schulzeiten, Radio- und Fernsehprogramme, Fahrpläne oder Termine – Uhren müssen richtig ticken und außerdem den Nutzern optisch gefallen.

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Gefertigt, gewartet und repariert werden jegliche Arten von Zeitmessern: Chronometer, Chronographen als mechanische Uhren, Quarzuhren mit integrierten Schaltkreisen, elektrische Schaltuhren sowie die moderne Technologie der Funkuhren.

„Bei Fertigung oder Reparatur von kleinen Uhrwerken ist Sensibilität gefordert, denn wenn „hier zuviel Druck ausgeübt wird, ist das Werkstück nicht mehr zu gebrauchen“, erklärt Sabine Staab. Sie hat sich ihren Traum erfüllt und in ihrem Wohnhaus in Wüs-ting-Grummersort ihre eigene kleine Werkstatt eingerichtet und sich mit einer Idee selbstständig gemacht.

„Hier bringe ich meinen Beruf mit meinem Hobby Pferd und Reiten zusammen“. Sabine Staab fertigt Schmuck aus Zuchtperlen und Pferdehaar. Aus dem Schweifhaar eines Pferdes entstehen Armbänder, Colliers, Krawattennadeln, Schlüsselanhänger und Kleinigkeiten.






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