EMDEN, 3. Oktober 2009


Urlauben mit ostfriesischem Charme

UPSTALSBOOM Hotelunternehmen expandiert stark – Tradition und Werte als gesundes Fundament


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Tradition trifft Innovation: Bodo Janssen vor dem Parkhotel in Emden BILD: ULRIKE GERARDS Bild vergrößern

DER URLAUBSANBIETER WILL SEINEN UMSATZ BIS 2014 VERFÜNFFACHEN. UNTERNEHMENSKOMMUNIKATION HAT EIN GROßES GEWICHT.

VON ULRIKE GERARDS

Emden - Statt von Bettenbelegung oder dem Wetter redet Bodo Janssen von Symbiose, Multifunktionalität, Ökologie und Jiu-Jitsu-Prinzip, wenn er von seinem Unternehmen Upstalsboom berichtet. Er will nichts dem Zufall überlassen. Der 35-jährige Geschäftsführer sitzt in einem Besprechungsraum der Emder Zentrale des Hotelunternehmens. Upstalsboom fit für die Zukunft machen – das ist das Ziel von Bodo Janssen und dafür nimmt er das große Ganze in den Blick. Die Hotelkette Upstalsboom ist auf Expansionskurs.

1976 kauften Gretchen und Werner Janssen auf Langeoog ein Hotel. Es war das erste Haus an der Nordsee, das das ganze Jahr geöffnet war. Zwar wurde das Konzept von der Konkurrenz belächelt, aber es ging auf. Gut 30 Jahre später hat die nächste Generation, Insa und Bodo Janssen, die Führung über das mittelständische Unternehmen übernommen.

Auch die Nachfolger wollen neue Wege gehen. Upstalsboom führt nicht nur eigene Häuser, sondern setzt auch Ferienprojekte für andere Investoren um. „Von der Planung über die Realisierung bis hin zum anschließenden Betrieb bieten wir alles aus einer Hand“, erklärt Janssen.

Der Urlaubsanbieter an Nord- und Ostsee hat schon jetzt geschlossene Verträge, um seinen Umsatz im Jahr 2011 von rund 22 Millionen Euro auf über 40 Millionen Euro zu erhöhen. Deutlich steigen soll die Zahl der derzeit zehn Hotels und 600 Ferienwohnungen. Auch mehr Mitarbeiter werden dann eingestellt. Derzeit seien rund 550 Menschen an rund 20 Standorten zwischen Emden und Usedom beschäftigt.

Das breit aufgestellte Angebot soll Upstalsboom zukunftsfähig machen. „Krisen werden immer häufiger. Dem müssen wir mit Multifunktionalität begegnen.“ Trotzdem will das Familienunternehmen nichts überstürzen. Gesundes Wachstum auf gesundem Fundament heißt das Motto. „Wir sind in diesem Jahr stark gewachsen. Jetzt ist Nachbereitung wichtig, damit die Qualität weiterhin stimmt“, so Bodo Janssen.

Trends erkennen ist der Upstalsboomführung wichtig. So hat die Unternehmenskommunikation ein hohes Gewicht. Das Jiu-Jitsu-Prinzip bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die Belange aller gewinnbringend in ein Projekt einbezogen werden.

Außerdem setzt das Unternehmen verstärkt auf Ökologie. „Wir haben in einigen Häusern Blockheizkraftwerke in Betrieb genommen. Wir setzen auf Stromrückgewinnung und Erdwärme, regionale Küche und ökologische Produkte.“ Janssen ist sicher, dass sich die Menschen gerade in Krisenzeiten wieder auf nachhaltige Werte wie Ökologie oder Familie zurückbesinnen.

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www.upstalsboom.de


 



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