Volleyballer halten Druck stand
2. Bundesliga Verdienter Sieg gegen Essen – VSG hat nun sechs Punkte Vorsprung
Selbstbewusstsein und Angriffsstärke demonstrierten die VSG-Volleyballer (Jörn Wolf hinten) gegen Essen. BILD: Manfred Hollmann 
von Manfred Hollmann
Westerstede - Der Höhenflug der Hinserie wurde bestätigt. Mit dem 3:1-Sieg über VV Humann Essen am vergangenen Sonntag in Westerstede haben die Volleyballer der VSG Ammerland fast schon ihr großes Ziel erreicht – den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga.
Das Team behauptete seinen achten Tabellenplatz mit nunmehr sechs Punkten Vorsprung vor einer Gruppe von vier Teams mit je 12 Punkten und Braunschweig mit acht Zählern. Drei steigen ab. Es könnte für die VSG jetzt schon reichen, besser wäre aber noch ein weiterer Sieg, um ganz sicher zu gehen. Bis Saisonschluss sind es noch sieben Spiele.
Beeindruckend ist vor allem, wie das Ammerländer Team auch Rückschläge wegsteckt. Nach dem Niederlagenwochenende von Braunschweig und Giesen war der Erfolgsdruck vor der Partie gegen Essen stark angewachsen. Aber die VSG hielt dem Druck stand. Dabei stellten sich alle in den Dienst der Mannschaft. Vor dem Essen-Spiel erschien der lange verletzte Arne Döpke spontan im Training. Er überbrückte dann im ersten Satz gegen Essen den kurzfristigen Ausfall von Benjamin Büttelmann. Danach übernahm Olaf Kreike, sonst Diagonalspieler, die Position des Außenangreifers. Trainer Busch wechselte gegen Essen ansonsten ganz wenig. Es hätten aufgrund der Trainingsleistungen sicher auch Jan Hartkens und Holger Brosche spielen können, aber als es bei der VSG rund lief, sah jeder ein, dass Spielerwechsel zu riskant waren. Busch vertraute seiner an dem Tag erfolgreichen Formation mit Tobias Knieper, Dirk Achtermann, Marco Meyer, Moritz Döpke, Olaf Kreike, Jörn Wolf und Lars Achtermann als Libero.
Für den Vorsitzenden der VSG Ammerland, Horst Hollmann, ist es nach wie vor sensationell, dass sich die Mannschaft in der Bundesliga so gut behauptet. „Auf dem Feld steht immer noch die komplette Regionalligamannschaft vom Vorjahr, es sind nur Spieler aus anderen Oberliga-Vereinen dazugekommen“, betont er und meinte weiter: „Gerade diese Beständigkeit hat unsere Zuschauer und Sponsoren überzeugt.“ Sonntag erwartet die VSG in Bad Zwischenahn um 16 Uhr SVG Lüneburg.
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