Opportunity dankt den NWZ-Lesern
GHANA-HILFE Spendengelder gehen ohne Abzug in die Volta-Region in Ghana
Oldenburg - Die NWZ-Weihnachtsaktion ist ein klassisches Beispiel dafür, dass auch mit kleinen Beträgen viel bewirkt werden kann. Das unterstrich Stefan Knüppel, Geschäftsführer der gemeinnützigen Stiftung Opportunity International zum Abschluss des Spendensammelns.
Knüppel bedankte sich bei den Leserinnen und Lesern der NWZ für die großherzige Unterstützung des Projektes „Ghanas Kinder brauchen starke Eltern“. Mit der unerwartet hohen Summe von fast 140 000 Euro könne in der Volta-Region im Südosten des afrikanischen Staates Ghana ganz viel erreicht werden.
Die Spendengelder werden von Opportunity International für Mikrokredite eingesetzt, mit denen sich unternehmerische Menschen selbstständig machen können. Die Arbeit von Opportunity vor Ort in Afrika wird von einem Freundeskreis Weser-Ems begleitet. Drei Vertreter dieses Kreises – Dr. Karl Harms, Präsident der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer (IHK), Jochen Ewald, ehemaliger Präsident des Genossenschaftsverbandes Weser-Ems und Bankvorstand sowie Rüdiger Möllenberg, Pfarrer in Jever – waren mehrfach in Ghana, um sich von der Situation dort persönlich zu überzeugen.
Dabei wurden sie im vergangenen Frühjahr auch von der NWZ-Redakteurin Melanie Hanz aus Jever begleitet, die in mehreren Reportagen und einem Fernsehbericht für NWZ-TV über die Arbeit von Opportunity informierte.
Mit seinem Dank an die NWZ-Leser verband Opportunity-Geschäftsführer Knüppel das Versprechen: „Wir werden sorgsam und treuhänderisch mit dem zur Verfügung gestellten Geld umgehen.“
Die in Ghana vergebenen Kredite betragen meist 100 bis 300 Euro und werden überwiegend an Frauen vergeben, weil sie als seriöse Rückzahlerinnen gelten. Wer einen solchen Mikrokredit erhalten will, durchläuft zuvor eine entsprechende Schulung und wird dann Mitglied einer kleinen Genossenschaft von etwa zehn Kreditnehmern, die sich gegenseitig unterstützen. Sollte ein Kreditnehmer in wirtschafliche Schwierigkeiten geraten, sichert die Gemeinschaft die Rückzahlung der Beträge. Anschließend gehen die Gelder in neue Mikrokredite.
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