OLDENBURG, 25. Februar 2010


„Spenden der NWZ-Leser ein Segen“

WEIHNACHTSAKTION 266 460,85 Euro bilden Grundstock für ein Begegnungszentrum in Oldenburg


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So soll nach einer Architektenskizze das künftige Begegnungszentrum für die ambulante Hospizarbeit im Oldenburger Land aussehen: Mit den Bauarbeiten in der Oldenburger Haareneschstraße soll noch in diesem Jahr begonnen werden. Bild vergrößern

MIT DIESER SUMME FÜR DIE AMBULANTE KINDERHOSPIZARBEIT IM OLDENBURGER LAND HATTE NIEMAND GERECHNET. AM MITTWOCH WAR DIE SYMBOLISCHE GELDÜBERGABE.

VON JÜRGEN WESTERHOFF

Oldenburg - Pastor Klaus Backhaus zeigte sich angesichts der Hilfsbereitschaft der NWZ-Leserinnen und Leser überwältigt. Als Vorsitzender der Stiftung Evangelischer Hospizdienst nahm er am Mittwoch symbolisch einen Betrag von 266 460,85 Euro für die ambulante Kinderhospizarbeit im Oldenburger Land entgegen.

„Die Spenden der NWZ-Leser sind ein Segen für unsere Arbeit,“ meinte der Seelsorger, nachdem ihm Gisela Gräfin von Bothmer und Reinhard Köser vom Vorstand der NWZ-Stiftung einen Scheck über die Spendensumme überreicht hatten. Backhaus: „Ich bin den zahlreichen Spendern, die mit großen und kleinen Summen für diesen enormen Betrag gesorgt haben, zutiefst dankbar.“

Die ambulante Kinderhospizarbeit betreut Familien, in denen ein Kind lebensverkürzend erkrankt ist. Die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter stehen den betroffenen Kindern und Familien kontinuierlich – teilweise über Jahre hinweg – mit Rat und Tat zur Verfügung.

Das gesammelte Spendengeld bildet einen finanziellen Grundstock für ein Begegnungszentrum an der Oldenburger Haareneschstraße, das die ambulante Arbeit unterstützen soll. In dem Gebäude sollen sich betroffene Menschen zum Gedankenaustausch treffen können.

Außerdem wird es Möglichkeiten zur Mitarbeiterschulung und für andere Veranstaltungen bieten.

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Gisela Gräfin von Bothmer und Reinhard Köser freuten sich, dass es mit der Aktion gelungen sei, ein deutliches Zeichen gegen die Sprachlosigkeit zu setzen, unter der viele betroffene Menschen oft zusätzlich zu leiden hätten. Beide unterstrichen außerdem die große Bedeutung der ambulanten Hospizarbeit, die Menschen so lange wie möglich im gewohnten häuslichen Umfeld betreut.






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