Wie sich Spenden vermehren können
Weihnachtsaktion In Ghanas Volta-Region wurde das Geld der NWZ -Leser schon mehrfach verliehen
Lydia Abawito handelt mit Fisch, den sie vor ihrer Hütte über dem Feuer röstet. Ihre fünf Kinder sollen es einmal besser haben als sie .BILD: Melanie Hanz 
von Jürgen Westerhoff
Oldenburg - Das ist Nachhaltigkeit im besten Sinne des Wortes. Vor zwei Jahren haben die Leserinnen und Leser der NWZ insgesamt 140 000 Euro im Rahmen der Weihnachtsaktion für Mikrokredite in der Voltaregion in Ghana gespendet. Unter dem Motto „Ghanas Kinder brauchen starke Eltern“ wurden Projekte unterstützt, die es meist Frauen in dem armen afrikanischen Land ermöglichten, die Versorgung ihrer Familien auf ein besseres Fundament zu stellen.
Gemeinsam mit der Organisation „Opportunity International“ und einem Freundeskreis Weser-Ems wurde Menschen in Ghana dabei geholfen, sich selbstständig zu machen. Repräsentanten des Weser-Ems-Freundeskreises sind IHK-Präsident Dr. Karl Harms, der ehemalige Präsident des Raiffeisenverbandes Weser-Ems, Jochen Ewald, und Pastor Rüdiger Möllenberg. Die drei Jeveraner waren mehrfach – auf eigene Kosten – in Ghana, um sich vor Ort einen eigenen Eindruck des Projektes zu verschaffen.
Alle drei sind fasziniert von dem Erfolg der Unterstützungsaktion. Jochen Ewald: „Mit dem gespendeten Geld wurde mehreren tausend Menschen geholfen.“ Die ersten Kredite seien zu 97 Prozent innerhalb von sechs bis zehn Monaten zurückbezahlt worden, so dass sie anschließend ein zweites Mal vergeben werden konnten.
Die NWZ -Weihnachtsaktion vor zwei Jahren habe aus einem weiteren Grund eine besonders nachhaltige Wirkung erzielt, berichtet der pensionierte Bankchef Ewald. Viele Menschen im Oldenburger Land seien durch die Aktion zu weiteren Spenden für das Vorhaben ermuntert worden, so dass die Gesamtspendensumme aus der Region Weser-Ems für Ghana inzwischen bei 337 645 Euro liege.
Der Freundeskreis werde sich weiter für die gute Sache einsetzen und künftig auch landwirtschaftliche Projekte im noch ärmeren Norden Ghanas unterstützen
betrug vor zwei Jahren die Spendensumme der NWZ -Weihnachtsaktion zugunsten der Volta-Region in Ghana.
erhielten davon Kredite in Höhe von 200 bis 300 Euro. Damit wurde für 2770 Personen der Lebensunterhalt gesichert.
der Summe wurde nach sechs bis zehn Monaten wieder zurückgezahlt, so dass die Spenden dann im vergangenen Jahr ein zweites Mal für die Vergabe von Mikrokrediten eingesetzt werden konnte.
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