OLDENBURG, 7. Januar 2012


Schnelle Hilfe bei Lebensgefahr

Weihnachtsaktion Neuer Baby-Notarztwagen rettet Frühchen im Nordwesten


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200 000 Euro sind zur Finanzierung eines neuen Baby-Notarztwagens für das Oldenburger Land nötig. BILD: BSS  Bild vergrößern

Bis Ende Januar werden die Leserinnen und Leser der NWZ  um Spenden gebeten. Noch kann sich jeder beteiligen.

von Jürgen Westerhoff

Oldenburg - Sieben Prozent aller Neugeborenen kommen in Deutschland zu früh auf die Welt – häufig haben sie extremes Untergewicht und schweben in akuter Lebensgefahr. Ihr Überleben hängt dann oft davon ab, ob sie rechtzeitig in einer Spezialklinik, einem sogenannten Perinatalzentrum, betreut werden.

Für den Nordwesten Deutschlands ist die Intensivstation des Elisabeth-Kinderkrankenhauses im Oldenburger Klinikum für solche Fälle zuständig. Hier werden nicht nur Frühgeburten, sondern auch alle anderen Kleinstkinder in Lebensgefahr behandelt.

Für schnelle Hilfe in Notfällen sorgen bislang Rettungsfahrzeuge, die jeweils vor den einzelnen Einsätzen für den Transport von Kleinkindern umgerüstet werden. Das soll demnächst ein Ende haben, wenn von Oldenburg aus ein neuer Baby-Notarztwagen eingesetzt wird, der auf Betreiben der Björn-Steiger-Stiftung von den Konzernen Daimler Benz und Dräger entwickelt wurde.

200 000 Euro sind für die Finanzierung des neuen Fahrzeugs nötig – Geld, das nicht von den Krankenkassen kommt, weil das deutsche Rettungsgesetz spezielle Rettungswagen für Frühchen nicht vorsieht. Die NWZ -Weihnachtsaktion will dabei helfen, einen solchen Baby-Notarztwagen der neuesten Generation für das Oldenburger Land anzuschaffen. Bis November 2011 hatte das Oldenburger Klinikum bereits 60 000 Euro an Spenden gesammelt, die nun durch das finanzielle Engagement von Leserinnen und Lesern der NWZ  erhöht werden. Der aktuelle Spendenstand von 108 868,04 Euro lässt hoffen, dass Ende Januar, wenn Bilanz gezogen wird, die Anschaffung in greifbare Nähe gekommen ist.

Das neue Fahrzeug gilt als ein technischer Quantensprung in der Entwicklung. Alle nötigen medizinischen Geräte sind eingebaut und speziell auf Kleinstkinder abgestimmt, so dass beispielsweise auch schlechte Wegstrecken weitaus besser als bisher bewältigt werden können. Direkt auf Augenhöhe vor dem Inkubator sind Sicherheitssitze für Kindernotärzte und Krankenschwestern nebeneinander eingebaut, um auch während der Fahrt eine optimale Betreuung zu gewährleisten.

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 @ Spezial unter http://www.NWZonline.de/weihnachtsaktion2011 @ Bisherige Spenden: http://www.NWZonline.de/nwz-weihnachtspenden




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