Freude über die Riesenspende
Weihnachtsaktion Neuer Baby-Notarztwagen kann bestellt werden
Fröhliche Farbgestaltung im Oldenburger Kinderkrankenhaus: Finanziert wurde die farbenfrohe Bemalung vor zehn Jahren durch Spenden von Leserinnen und Lesern der NWZ im Rahmen der damaligen Weihnachtsaktion. BILD: Torsten von Reeken 
von Jürgen Westerhoff
Oldenburg - In der kommenden Woche geht die Weihnachtsaktion zu Ende – aber schon jetzt ist erkennbar, dass das erhoffte Ergebnis erreicht werden kann. Da der aktuelle Kontostand von mehr als 134 000 Euro noch steigen wird, kann der Baby-Notarztwagen, für den die Spenden gedacht sind, schon bald bestellt werden.
Sollte alles weiterhin nach Plan verlaufen, kann das neue Rettungsfahrzeug noch in diesem Jahr im Oldenburger Land zum Einsatz kommen. 200 000 Euro muss das Elisabeth-Kinderkrankenhaus des Oldenburger Klinikums für den Wagen aufbringen – 65 000 Euro waren schon vor Beginn der Weihnachtsaktion gesammelt.
Im Oldenburger Kinderkrankenhaus herrscht inzwischen große Freude über die Riesenspende der Leserinnen und Leser der NWZ . Klinikdirektor Prof. Dr. Jürgen Seidenberg: „Wir sind froh und dankbar, dass die Menschen im Oldenburger Land so großzügig gespendet haben.“ Durch die Hilfe könne der Baby-Notarztwagen viel eher als ursprünglich erwartet angeschafft werden.
Mit dem neuen Fahrzeug werde der Transport von Kleinstkindern in Notfällen sehr viel sicherer. „Der Baby-Notarztwagen bedeutet eine enorme Qualitätsverbesserung – auch weil die Gefahr einer gefährlichen Gehirnblutung mit möglichen Auswirkungen auf die spätere geistige Entwicklung des Kindes sehr viel geringer ist“, erläutert Seidenberg.
Der von den Konzernen Daimler Benz und Dräger neu entwickelte Rettungswagen sei für Transporte in der Region auch sehr viel besser geeignet als beispielsweise ein Hubschrauber. Seidenberg: „Der Wagen kann in Krisensituationen beispielsweise viel leichter anhalten, um eine sofortige ärztliche Notbehandlung vorzunehmen.“
Noch im Frühjahr soll der neue Baby-Notarztwagens in Stuttgart vorgestellt werden. Nach Auskunft der Björn-Steiger-Stiftung wird Oldenburg anschließend zu den ersten Empfängern gehören.
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