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Bei der Gartenarbeit immer wieder Körperhaltung ändern

Viel Bewegung an der frischen Luft: Gartenarbeit kann ja nur gesund sein! Doch das stimmt nur bedingt. Wer Rücken und Gelenken einen Gefallen tun will, sollte beim Gärtnern einiges beachten.

Wer rückenschonend im Garten arbeiten will, sollte darauf achten, dass er seine Körperhaltung immer wieder verändert. Zwischendurch sind Pausen sowie Dehn- und Lockerungsübungen sinnvoll. Darauf weist Prof. Ingo Froböse vom Zentrum für Gesundheit der Deutschen Sporthochschule Köln hin. Bemühe sich ein Hobbygärtner dagegen bewusst und fortwährend um eine Schonhaltung, etwa indem er den Rücken besonders gerade hält, verkrampfe er und bekomme erst recht Kreuzschmerzen.

Die ständig veränderte Haltung sei ein natürliches Training für den Körper und stärke damit den Rücken. Muskelkater ist Froböse zufolge kein schlechtes Zeichen - im Gegenteil: Er zeige an, dass ein Muskel auf einen bislang unbekannten Reiz reagiert.

Geht es darum, schwere Blumentöpfe oder große Säcke mit Erde durch den Garten zu transportieren, gibt der Experte folgende Empfehlung: die Last mehr aus den schulterbreit aufgestellten Beinen als aus dem Rücken anheben und sie dann eng am Körper tragen. Beim Unkrautjäten sei es ratsam, sich unter ein Knie ein Kissen zu legen und das andere Bein im 90-Grad-Winkel aufzustellen.

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