Werder-Fans zeigen Flagge
Fanclub Fußballinteressierte gründen Verein in der Friesischen Wehde
Mit Schals, Shirt und Fahne sind die Initiatoren des künftigen Fanclubs Grün-Weiß Friesische Wehde schon jetzt gut ausgerüstet. BILD: Anke Wöbken 
von Anke Wöbken
Friesische Wehde - Die zweijährigen Zwillinge Leon und Luca gelten schon als die künftigen Fans, denn auch ihre Eltern Natalia und Eduard Schwarz haben sich schon vom Fußballfieber anstecken lassen: Sie gelten als „heiße Kandidaten“ für den künftigen „Fanclub Grün-Weiß Friesische Wehde“. Die Gründungsversammlung ist für Freitag, 24. Februar, 19 Uhr, im Gasthof Jacobs in Neuenburg anberaumt.
„Wir fahren schon seit ’zig Jahren zu den Spielen, auch zu Auswärtsspielen. Jetzt kam uns die Idee, das ganze zu bündeln.“ Das hat Fanclub-Sprecher Jens Hoinke aus Zetel am Donnerstagabend erläutert. Sein Gartenhäuschen diente bislang als Treffpunkt vieler Fußballinteressierten aus Zetel und umzu zur Abfahrt zu den Spielen von Werder Bremen.
Perfekte Organisation
Hoinke gilt als Vater des Fanclub-Gedankens, auch wenn er gleich tatkräftige Unterstützung von etwa 20 aktiven Fans erhielt. So ist der Club bereits im Vorfeld perfekt organisiert: Für die Gründungsversammlung wurden Flugblätter verteilt, zudem eigens Shirts mit eigenem Club-Emblem in Auftrag gegeben, ebenso Aufkleber für Autos. Die Internet-Präsenz vervollkommnet derzeit noch Thorge Hübner, sie soll rechtzeitig zur Gründungsversammlung stehen. Zudem wird es für jedes Mitglied einen Ausweis in Scheckkartenformat geben. Auch erste gemeinsame Aktivitäten wie beispielsweise ein Grillfest am 29. April sind bereits fest geplant.
Als künftige Attraktionen sollen unter anderem gemeinsame Besuche in Fanartikelshops hinzukommen, Besuche von Trainingsstätten wie beispielsweise auch im Trainingslager von Werder Bremen auf Norderney. „Es bestehen bereits gute Kontakte zu Spielern von Werder Bremen“, versicherte Hoinke. Unterstützung seitens des Vereins sei dem Fanclub daher schon gewiss.
Arbeit verteilt
Wichtig ist den Initiatoren die breit gefächerte Organisation. „Die Arbeit liegt auf vielen Schultern“,erläuterte Hoinke. Interessenten für den Vorstand gibt es schon, doch die Platzierung wird erst in der Gründungsversammlung erfolgen. Weitere Unterstützung ist erwünscht. Der Mitgliedsbeitrag soll moderat gehalten werden: zwei Euro pro Monat pro Erwachsenem, Kinder und Jugendliche ohne Beitrag.
„Bereits jetzt gibt es viele Nachfragen“, weiß Hoinke. So steht sein inoffizielles „Werder-Clubheim“ im privaten Garten künftig aller Voraussicht nach für andere Zwecke zur Verfügung – schon bald ist wohl ein größeres gefragt.
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