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Schulausschuss:
„36 Schüler können das Dorf nicht retten“

BURHAVE „Die Schule gehört ins Dorf und daher bricht mir die Schließung der Grundschule Stollhamm das Herz.“ Das sagte die sichtlich nach Worten ringende Stollhammer SPD-Ratsfrau Martina Geberzahn. „Jedoch müssen die Rahmenbedingungen passen und die kann die Gemeinde nicht leisten. Das Dorf kann nicht von 36 Kindern gerettet werden.“ Sie gehörte zu den neun Mitgliedern des Schulausschusses, die bei zwei Gegenstimmen und einer Enthaltung für die Auflösung der Grundschule Stollhamm zum Ende dieses Schuljahres votierten.

Der in der Sitzung des Schulausschusses im Burhaver Rathaus, an der auch rund 40 Zuhörer teilnahmen, gefassten Beschlussempfehlung (die NWZ  berichtete) ging eine längere Diskussion voran. Die sollte sich am obersten Grundsatz des Niedersächsischen Schulgesetzes orientieren, eine bestmögliche Bildung und Chancengleichheit für alle Schüler herzustellen, gab Schulausschuss-Vorsitzender Hans-Gerd Gerdes (Grüne) zu bedenken.

Die durch die sinkenden Schülerzahlen als Folge des demografischen Wandels geprägte Entwicklung in Stollhamm sei nicht mehr aufzuhalten und zwinge die Gemeinde zum Handeln, machte Unabhängigen-Fraktionschef Dr. Hans Hortig deutlich. Niemand könne wollen, dass die Kinder in der Grundschule Burhave aufgrund von deren besseren personellen Möglichkeiten jetzt und künftig größere Bildungsmöglichkeiten haben als die Stollhammer Schüler, die in nur noch zwei Kombiklassen von nur noch zwei Lehrern unterrichtet werden, ergänzte Lambertus Poll (Unabhängige).

Die Probleme, die bereits im jetzigen Schuljahr deutlich geworden seien, und die auf dem Tisch liegenden Fakten machten jegliche weitere Diskussion überflüssig, sah CDU-Fraktionschef Matthias Schmitz keine Alternative zur Schließung der Grundschule Stollhamm. Fraktionskollegin Sabine Luga wies auf die klare Stellungnahme der beiden Stollhammer Lehrerinnen hin, in der sie nicht mehr zumutbare Arbeitsbedingungen und eine nicht mehr zu gewährleistende Unterrichtsqualität beklagen.

Grünen-Fraktionsvorsitzender Jürgen Sprickerhof zeigte sich „wütend und enttäuscht, wie die Dinge in Stollhamm gelaufen sind“. Die Bemühungen der Eltern für den Erhalt der Schule seien nicht gewürdigt worden. Die Lehrerschaft, die Schulbehörde und das Kultusministerium hätten kein Engagement mehr gezeigt. Auch Heinz Friele (Grüne) bemängelte die fehlende Unterstützung für die Grundschule Stollhamm, für die es immer noch eine Chance gebe. Dafür seien aber neue Konzepte und Ideen erforderlich.

Uta Meiners (FDP), die gemeinsam mit Stollhamms Elternvertreterin Dorit Gerdes als einzige Schulausschussmitglieder gegen die Schließung der Grundschule stimmte, zeigte Verständnis dafür, dass die Lehrer und auch etliche Eltern mit der jetzigen Situation nicht zufrieden sind. Aber gemeinsam mit der Hilfe der Eltern könne etwas erreicht werden. Für FDP-Fraktionschef Wolfgang Stolle ist es „traurig und bedauerlich, dass das Lehrerkollegium für die Auflösung der Stollhammer Schule plädiert“.

Dem Schulausschuss des Butjadinger Gemeinderates gehören in dieser Amtsperiode zwölf stimmberechtigte Mitglieder und ein beratendes Mitglied an. Stimmrecht haben neben den Ratsmitgliedern Hans-Gerd Gerdes (Vorsitzender/Grüne), Christian Bergmann (SPD), Martina Geberzahn (SPD), Dr. Hans Hortig (Unabhängige), Sabine Luga (CDU), Uta Meiners (FDP) und Matthias Schmitz (CDU) auch Wolfgang Zappe (Leiter der Grundschulen Burhave und Stollhamm), Anette Düser und Nicole von Aswegen (beide Elternvertreterinnen der GS Burhave), Dorit Gerdes (Elternvertreterin der GS Stollhamm) sowie Christa Mann (Vertreterin der Lehrerschaft der Grundschulen). Sie wurden während der Sitzung von Bürgermeister Rolf Blumenberg über ihre Pflichten als Mitglied des Gremiums belehrt. Beratendes Mitglied des Schulausschusses ist Melanie Rummel als Vertreterin der Schulleitung der Tossenser Zinzendorfschule.

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