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Gartenprojekt:
Familien-Partnerschaften sind das Ziel

NORDENHAM „Es ist viel passiert im interkulturellen Begegnungsgarten“, zieht Maria Killmann positive Zwischenbilanz. Sie steht als Gartenfachkraft auch absoluten Gartenlaien mit Rat zur Verfügung. „Familien aus ganz unterschiedlichen Kulturen tauschen Saatgut aus und kochen gemeinsam. Kinder haben Freundschaften geschlossen“, ergänzt Doris Ammermann, die das Projekt in der Kleingartenanlage am Wasserturm pädagogisch betreut.

Für alle offen

„Wir würden uns freuen, wenn auch deutsche Familien mitmachen, wir bleiben aber offen für alle“, sagt Zeliha Aykanat, stellvertretende Vorsitzende des Vereins Refugium Wesermarsch und Büroleiterin in Nordenham.

Der Verein für interkulturelle Arbeit hat im Februar vergangenen Jahres in Brake und im April in Nordenham interkulturelle Gartenprojekte gestartet. In Brake sind alle Beete vergeben. Zwölf Familien gärtnern mit.

In Nordenham machen drei aus der Türkei stammende Familien von Anfang an mit. Eine vierte türkische Familie ist inzwischen weggezogen. Eine Familie, die aus Brasilien stammt, und eine aus Indien sind dazu gekommen. Zu diesen fünf Familien können noch zwei hinzukommen. Die Beete sind jeweils etwa 20 Quadratmeter groß.

Stets willkommen ist auf der von Refugium Wesermarsch angemieteten Doppelparzelle im Kleingartenverein Wasserturm aber auch, wer nicht aktiv mitgärtnern, sondern zum Beispiel nur an Festen, Seminaren oder Pflanztagen dabei sein und das interkulturelle Projekt unterstützen möchte.

Sehr dankbar sind alle Beteiligten der Belegschaft des Einswarder Werkes von Premium Aerotec. Aus dem Erlös ihrer Glückspfennig-Aktion hat sie Geld gespendet für ein Gewächshaus. Das ist im April aufgebaut worden und wird auch gerne von Grundschulkindern besucht und genutzt.

Seit Projektstart ist die Garten-Arbeitsgruppe der Grundschule Nord mit Lehrerin Ute Francksen dabei. Von ihrer Schule sind es für die Kinder nur vier Minuten Fußweg bis zum Garten am Wasserturm. Sie ernten auf ihrer Parzelle Salat oder auch Zwiebeln, verkaufen sie an ihre Eltern und erwerben mit dem Geld Samen und Setzlinge. „So lernen die Kinder den Kreislauf der Produktion und Gemüsesorten kennen“, sagt Ute Francksen. Heute sei es zum Beispiel nicht mehr selbstverständlich, dass Kinder den Unterschied zwischen Bohnen und Erbsen kennen.

Bei Kindern sehr gefragt

Zurzeit sind in der Garten-AG zwölf Erstklässler und drei Paten aus der vierten Klasse aktiv. Der Garten und die Tipps der Expertin seien bei den Kindern sehr gefragt, lobt Ute Francksen das Projekt.

Für drei Jahre hat das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge 85 Prozent der Kosten übernommen. Die übrigen 15 Prozent steuert Refugium aus Eigenmitteln bei. Das Ziel heißt: gelebte Inte-gration. Familienpartnerschaften zwischen zugewanderten und einheimischen Familien sollen sich bilden.

Die Förderung durch das Bundesamt läuft im September nächstes Jahres aus. Refugium setzt auf Nachhaltigkeit. Das heißt: Der Begegnungsgarten soll selbst organisiert von Familien und Schulen weiter genutzt werden. Dabei wird auf Unterstützung aus der Bevölkerung gehofft.

  Wer mitgärtnern oder das Projekt unterstützen möchte, soll sich unter Telefon  9209557 melden (mittwochs von 8.30 bis 14.30 Uhr).

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