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Schule:
An die Tablets, fertig, los!

Nordenham Julia Eppler strahlt über das ganze Gesicht. Ihre Freundin Julia Curth ebenso. „Richtig cool“ finden die beiden Mädchen die nagelneuen iPads, die sie gestern in der Schule überreicht bekommen haben. Bei Julia Eppler, Julia Curth und 34 weiteren Siebtklässlern des Gymnasiums ist am Mittwoch ein bisschen Weihnachtsstimmung aufgekommen. Als die Schüler die Tablet-Computer mit dem Apfel-Logo auspackten, war das ein besonderer Augenblick. Nicht nur für sie, sondern für die ganze Schule: Die 7c und 7d sind die ersten Tablet-Klassen am Gymnasium Nordenham, das mit dem iPad-Projekt einen dreijährigen Modellversuch gestartet hat und damit Vorreiter in der Wesermarsch ist.

Bei dem Multimedia-Projekt arbeitet die Schule mit der NWZ  zusammen. Der Leiter der NWZ -Privatkundenabteilung, Uwe Mork, hatte die handlichen Alleskönner mitgebracht und den 66 Schülern übergeben. Die Finanzierung der Geräte übernehmen die Eltern per Mietkauf. Inklusive ist eine E-Paper-Ausgabe der NWZ, so dass sich die Mädchen und Jungen jederzeit über das Geschehen in ihrer Heimatregion und in der weiten Welt auf dem Laufenden halten können. „Es ist sehr wichtig, dass sich die Schüler über das Medium Zeitung informieren“, sagt Schulleiter Klaus-Dieter Laske.

93 Anmeldungen

In einer Elternbefragung war ermittelt worden, wie groß das Interesse an dem Tablet-Versuch ist (die NWZ  berichtete). Letztlich gab es für die beiden iPad-Klassen deutlich mehr Anmeldungen als erwartet. Von den 120 Schülern der neuen Jahrgangsstufe 7 wollten 93 bei dem Projekt mitmachen. Somit musste das Los darüber entscheiden, wer in eine iPad-Klasse kommt, „Das war die fairste Lösung“, betont der stellvertretende Schuleiter Hartmut Neumann, der das Multimedia-Projekt von Beginn an betreut.

Direktor Klaus-Dieter Laske freut sich, dass „die ganze Schule dahinter steht“. Neben den Schülern und Eltern sind die Lehrer mit Begeisterung dabei. 20 Mitglieder des Kollegiums haben vor und in den Sommerferien an Lehrgängen teilgenommen, um sich Tricks und Kniffe für den Umgang mit dem Tablet-Computer als High-Tech-Unterrichtsmedium anzueignen. Dabei ließen sie sich von den medienpädagogischen Beratern Sabine Meyer, Tim Krumkühler und Andreas Hofmann schulen.

Die technischen Aufgaben übernahmen Frank Stroman und Viktor Buchholz. Die beiden Lehrer sind fest davon überzeugt, dass die iPads eine tolle Bereicherung für den Unterricht darstellen. „Es ergeben sich unglaublich viele Möglichkeiten“, sagt Frank Stroman. Als Beispiele führt er das schnelle Abrufen von Informationen über das Internet sowie das komfortable Gestalten von Präsentationen mit Texten, Bildern, Filmen und Audioelementen an. Auch eine leistungsstarke Taschenrechner-App und die digitalen Versionen von Schulbüchern lassen sich auf dem iPad installieren. Außerdem müssen die Kinder nicht mehr so viele schwere Bücher schleppen.

Den vermeintlichen Nachteil, dass die Apple-Programme eng aufeinander abgestimmt sind und ein geschlossenes System darstellen, sieht Frank Stroman in der schulischen Nutzung als Pluspunkt an. „So ist das System viel sichererer vor Viren und anderen Gefährdungen“, sagt er. Was sich Frank Stroman und Viktor Buchholz aber noch wünschen, ist ein Ausbau der Internetkapazitäten in der Schule.

Tafel und Kreide bleiben

Trotz der multimedialen Neuanschaffung haben die alten Unterrichtsmittel noch lange nicht ausgedient: „Auf Tafel, Kreide und Schulbücher werden wir nicht verzichten“, betont Schulleiter Klaus-Dieter Laske.

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