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Weser und Hunte erforschen

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Wissenschaftsjahr:
Weser und Hunte erforschen

Elsfleth Einmal selbst mit einem Forschungsschiff in See stechen und ein eigenes Projekt erforschen, das können Elsflether Schüler, Studenten und alle anderen interessierten Gruppen im Wissenschaftsjahr „Meere und Ozeane“. Till Andrzejewski bietet solche Fahrten mit seinem Schiff an.

Die „Feuerlok“ liegt in Elsfleth und ist bereit, für naturbegeisterte kleine und große Forscher den Anker zu lichten. Das Boot ist rund 50 Jahre alt und war früher ein niederländisches Vermessungsschiff, erzählt Andrzejewski.

Er selbst arbeitet hauptberuflich in der Seefahrt und ist seit Jahren naturbegeistert. Im vergangenen Sommer reifte die Idee, sein Schiff zu nutzen, um andere für Meeresforschung zu begeistern.

Möglichkeiten gibt es viele, ob Schulprojekt oder Jugend forscht. Auf der „Feuerlok“ können die Gäste zum Beispiel Wasserproben nehmen oder Wind- und Wellenbewegungen in der Wesermündung erforschen. Interessierte können sich mit Andrzejewski in Verbindung setzten und gemeinsam klären, welche Art von Projekt den Teilnehmern vorschwebt und ob es mit der „Feuerlok“ umsetzbar ist.

Till Andrzejewski und sein Bootsmann nehmen bis zu vier Gäste mit an Bord. Interessierte können sich ab sofort bei ihm melden. Till Andrzejewski ist per E-Mail unter till@tillewski.de oder telefonisch unter Telefon 0178/6345789 zu erreichen.

Die Forschungsfahrten bietet er zurzeit als Teil des Wissenschaftsjahres „Meere und Ozeane“ an, das eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ist. Die „Feuerlok“ sei kein Berufsforschungsschiff, macht Andrzejewski deutlich, doch er möchte den Menschen die Chance bieten, ein eigenes Forschungsprojekt in Angriff zu nehmen.

Einige Anfragen hatte er zum Beispiel von zwei jungen Leuten, die im Bundesfreiwilligendienst Wasserproben nehmen wollten und von einer Gruppe von „Flussführern“ aus Vegesack. Zwar fährt Andrzejewski nur in Küstennähe, doch wenn gewünscht, kann er auch Kontakte zum Beispiel in andere Häfen vermitteln, erzählt er. Sein Fahrtgebiet schließt die Hunte, Unterweser, Außenweser und ein Stück Nordsee mit ein. Die Kosten werden je nach Art, Aufwand, Zusammenstellung der Forschergruppe und Entfernung vereinbart.

Im Wissenschaftsjahr werden bundesweit verschiedene Aktionen zum Thema Meere und Ozeane angeboten. Von Ausstellungen wie zum Beispiel zum Thema „Ogyanos – Ozeane“, die noch bis zum 17. Januar in Bremerhaven läuft, über Dialoge und Vorträge können Schulklassen und alle anderen Interessierten verschiedene Veranstaltungen besuchen.

Denn Meere und Ozeane faszinieren die Menschen seit jeher. Forschungsschiffe, maritime Technik, Expeditionen und die unermesslichen Weiten der Meere begeistern, deshalb wurde das Wissenschaftsjahr Meere und Ozeane ins Leben gerufen.

Das Wissenschaftsjahr Meere und Ozeane geht all diesen Facetten auf den Grund, heißt es in der Ankündigung. Die über ganz Deutschland verteilten Veranstaltungen spannen den Bogen von mystischen Träumen bis hin zum Handeln auf der Basis gefestigten Wissens.

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