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NWZonline {{SHARING.setTitle("Zu wenig Kursangebote im Landkreis")}}

Integration:
Zu wenig Kursangebote im Landkreis

Brake Sich in die Gesellschaft zu integrieren, ist für viele ausländische Mitmenschen immer noch schwierig. Besonders in ländlichen Gebieten fehlen oft die nötigen Lehrgänge und Bildungsmöglichkeiten, um dieses Problem in den Griff zu bekommen.

Das gilt bisher auch für den Landkreis Wesermarsch. „Es gibt genügend interessierte Menschen, doch es gibt Pro-bleme bei der Umsetzung der Möglichkeiten“, fasst Integrationsberater Sivalingam Sireetharan, genannt Sri, vom Refugium Wesermarsch in Brake die aktuelle Lage zusammen. Besonders begrenzt sei das Angebot an Integrationskursen. „Oft ist es schwierig, zum gleichen Zeitpunkt die nötige Anzahl von mindestens zehn Personen mit dem gleichen Wissensstand zu finden, um einen Kurs zu starten“, erklärt Sireetharan.

Für Jens Wieking von der Ausländerbehörde in Brake ist dieses Problem nicht neu: „Ich würde es begrüßen, wenn wir im Landkreis ein größeres Schulungsangebot zur Verfügung stellen könnten. Als Kreisstadt sollte es eigentlich möglich sein, mindestens zweimal im Jahr einen Inte-grationskurs auf die Beine zu stellen.“ Doch er könne auch verstehen, dass es sich finanziell erst ab einer gewissen Teilnehmerzahl lohne, einen entsprechenden Kursus anzubieten.

Die Zulassung zur Durchführung dieser Integrationskurse besitzt im Landkreis Wesermarsch zur Zeit die Kreisvolkshochschule (KVHS) in Brake und Nordenham. Doch auch bei der KVHS gibt es kein regelmäßiges Angebot, berichtet Helma Breßler: „Der Integrationskursus besteht aus sechs Modulen, die in jeweils 100 Stunden unterteilt sind.“ Selbst wenn Ende Fe-bruar ein neuer Kursus gestartet werden würde, müssten Menschen, die die Voraussetzungen für die höheren Module mitbringen, mindestens ein halbes Jahr warten, bis der Kurs ihren Anforderungen genügt, sagt Breßler von der KVHS in Brake. Zwar bietet auch das Refugium als Träger zweimal in der Woche Deutschkurse an. Aber diese Kurse sind eher als Aufbauschulung zu verstehen, erklärt Sivalingam Sireetharan.

„Diese Probleme muss der Landkreis vor Ort lösen“, fordert Fritz Thiemann vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Es sei bekannt, dass das Angebot an Integrationskursen im Landkreis Wesermarsch sehr dünn gesät ist.

Dafür soll nun ein runder Tisch einberufen werden, an dem die Ausländerbehörde, das Jobcenter, die Kursträger und das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge an einer Lösung arbeiten.

Unabhängig davon, gibt es eine Arbeitsgruppe unter Leitung des Grünen-Kreistagsabgeordneten Dragos Pancescu, bestehend aus Vertretern der Parteien im Kreistag und der Kreis-Verwaltung, die sich mit dem Thema Migration und Integration auseinandersetzt.

Bis nun eine Lösung gefunden ist, müssen Interessierte weiterhin in die angrenzenden Städte und Kreise ausweichen. Die nächsten Kursangebote gibt es in Oldenburg, Bremerhaven, Ganderkesee, Wilhelmshaven und Hude.

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