Unglück:
Explosion löst Großeinsatz aus

Ursache für Detonation und Feuer im Wohnblockkeller unbekannt

Die Bewohner von vier Wohnungen mussten evakuiert werden. Sie blieben aber alle unverletzt.

Rodenkirchen Eine Explosion in einem Keller eines zweigeschossigen Zwölf-Familien-Wohnkomplexes an den Wichernstraße in Rodenkirchen löste am frühen Dienstagabend gegen 17 Uhr einen Großeinsatz für Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei aus. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Lediglich ein Hausbewohner musste mit dem Verdacht auf Rauchgasvergiftung vorsichtshalber ins Krankenhaus gebracht werden.

Die Ursache für die Explosion, bei der es sich auch um eine Verpuffung handeln könnte, liegt nach Auskunft der Polizei noch völlig im Dunklen. Der betroffene normale Kellerraum brannte aus. Die Feuerwehr konnte aber ein Übergreifen des Feuers auf andere Räume verhindern. Wegen der starken Rauchentwicklung in dem einen von drei Eingangsbereiche mussten die Bewohner von vier Wohnungen evakuiert werden. Sie konnten alle bei Bekannten in Rodenkircher untergebracht werden.

Der laute Knall und eine dicke schwarze Rauchwolke über Rodenkirchen habe Schlimmeres befürchten lassen, berichtete Rodenkirchens stellvertretender Ortsbrandmeister Lars Stratmann. Er leitete den Einsatz der Freiwilligen Feuerwehren Rodenkirchen und Schwei. Vorsichtshalber war auch der Drehleiterwagen der Braker Wehr angefordert worden.

Beim Eintreffen der Wehren standen fünf Hausbewohner – vier Erwachsene und ein viereinhalbjähriges Kind – bereits vor dem Haus. Da die Verständigung mit ihnen aufgrund ihrer ausländischen Nationalität schwierig war, musste die Wehrmänner gewaltsam in die Wohnungen eindringen, um die nach weiteren Personen durchsuchen zu können. Es befand sich aber niemand mehr in den betroffenen Wohnungen.

Neben elf Kräften des Rettungsdienstes des Landkreises, darunter zwei Notärzte, und des JUH-Ortsverbandes Rodenkirchen war auch Stadlands Bürgermeister Klaus Rübesamen zum Einsatzort geeilt. Seine Mithilfe bei der Unterbringung der Evakuierten war nicht mehr erforderlich. Aufgrund der gemeldeten Explosion war auch die Polizei mit einem stattlichen Aufgebot vertreten.

Nach gut einer Stunde konnten die insgesamt rund 60 Einsatzkräfte wieder abrücken. Die Polizei hat den Kellerraum, in dem die Explosion entstand, beschlagnahmt. Sie hofft, schnell die Ursache für die Explosion ermitteln zu können.


NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwztv/wesermarsch 
Mehr Bilder unter   www.nwzonline.de/wesermarsch 

Leserkommentare

Kommentieren Sie diesen Artikel

Über den Autor

Rolf Bultmann

Nordenham
Redaktion Nordenham
Tel.: 04731 9988 2202
Fax: 04731 9988 2209

Artikel

Mehr zu ...

Newsletter

Das Team vom NWZonline Newsletter

MONTAGS BIS FREITAGS

die wichtigsten Nachrichten vom Tage in Ihrem Postfach.
article
f9df955c-7cda-11e5-ac8e-fb1659a01820
Unglück
Explosion löst Großeinsatz aus
Die Bewohner von vier Wohnungen mussten evakuiert werden. Sie blieben aber alle unverletzt.
http://www.nwzonline.de/wesermarsch/blaulicht/explosion-loest-grosseinsatz-aus_a_30,1,3299326463.html
28.10.2015
http://www.nwzonline.de/rf/image_online/NWZ_CMS/NWZ/2014-2016/Produktion/2015/10/28/NORDENHAM/STADLAND_1/Bilder/NORDENHAM_STADLAND_1_81061bfb-f50b-4297-b183-12490a2aa60c-007.jpg
Blaulicht,Unglück
Blaulicht

Wesermarsch

Museum

Ursprung der Wasserversorgung

Jade/Ovelgönne Die Kaskade wird bis 2018 modernisiert. Der erste Bauabschnitt ist abgeschlossen.