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Tiere:
Schwer verletzt zurückgeschleppt

ELSFLETH Heinz Meyer liebt Katzen. Auch wenn er keine eigenen Miezen mehr hat, kommt wenigstens der Nachbarskater in den Genuss seiner Tierliebe. „Der war immer so zwei drei Tage hier und hat sich verwöhnen lassen, dann ist er wieder nach Hause verschwunden“, erzählt Meyer. „Er“ – das ist Kater Willy. Riesige Augen, kuschelig flauschiges Fell, schwarz mit weißem Bauch und weißen Pfötchen. Und mit nur drei Beinen.

„Ich erinnere mich noch genau an den Tag Ende Januar, als ich das gesehen hab“, sagt Meyer. „Meine Frau hat die Gartentür aufgemacht, weil sie Willy gesehen hat und dann hat sie aufgeschrien und ich bin hingelaufen. Mir wurde ganz schlecht, als ich den Kater gesehen habe.“ Dem Kater fehlte das rechte Vorderbein. Die Wunde war zu der Zeit schon verheilt. Also machte sich Heinz Meyer zusammen mit seiner Frau Elke auf den Weg zur Nachbarin, die schräg gegenüber wohnt. „Wir wollten wissen, was passiert war.“

Besitzerin Katrin Iltzsch erzählte das „Drama vom Heiligen Abend“: „Das war morgens so gegen neun Uhr am 24. Dezember. Wir wollten gerade den Baum schmücken. Da haben wir ihn zur Terrassentür reingelassen und er ist gleich nach oben gelaufen, das kannten wir gar nicht von ihm. Ich hab’ gesehen, dass das ganze Bein zertrümmert war“, berichtet Katrin Iltzsch. Der Kater hatte sich schwer verletzt zurück nach Hause geschleppt. Sofort packte Iltzsch den Kater ein und brachte ihn zum Tierarzt, später in die Tierklinik. „Das Bein war nicht mehr zu retten“, sagt Willys Besitzerin. In der Klinik wurde es amputiert.

Und schon der Tierarzt hatte sich über die Art der Verletzung gewundert. Nur ein Bein, komplett zertrümmert. „Das kann kein Autounfall gewesen sein“, meint Heinz Meyer. Er vermutet, dass der Kater in eine Schnappfalle getreten ist. Seit dreißig Jahren wohnt Heinz Meyer mit seiner Frau Elke in dem Haus in der Hermann-Allmers-Straße. Und was Tierliebe angeht, sind sich die Bewohner der Siedlung nicht recht einig. „Viele Menschen mögen hier Katzen. Aber es gibt auch viele, die sie nicht mögen.“ Als die Meyers selbst noch Katzen hatten, habe er die Antipathie gegenüber Katzen in der Siedlung oft verspürt, erinnert sich Meyer. Katzen, die ihre Hinterlassenschaften im Blumenbeet vergraben und Pfotenabdrücke auf der Motorhaube hinterlassen, sind nicht überall gern gesehen.

Vor zwanzig Jahren habe es sogar handfeste Vorfälle gegeben: Sein Sohn, damals noch ein Kind, habe eine Schnappfalle gefunden, als er am Graben mit seinem Freund zusammen Lurche fangen wollte. Und in derselben Zeit sei ein Nachbarhund „elendig an einem Giftköder verreckt“. Jetzt haben die Meyers und die Besitzerin von Willy Angst, dass mindestens eine Schnappfalle, vielleicht extra für Katzen, vielleicht aber auch für Bisamratten oder Marder, im Wohngebiet versteckt ist. „Wer macht denn sowas, wir sind doch hier nicht in Alaska“, ärgert sich Heinz Meyer. Er kann nicht verstehen, wie jemand einem Tier so etwas antun kann. Willy ist mittlerweile den Umständen entsprechend wieder gut drauf. Er geht nach draußen und hat schon raus, wie er auch mit nur einem Vorderbein Türen öffnen kann.

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