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Kultur:
So klingt ein grenzenlos guter Sound

„Schade, dass Jean und ich uns nicht schon zehn Jahre früher kennengelernt haben. Irgendwie ist er mein Seelenverwandter“, findet Marco Heimann, der in Altenesch sein eigenes Musikstudio besitzt. Der Komponist und Arrangeur von Kombo Music und der afrikanische Musiker ergänzen sich seit zwei Jahren und entdecken mit bis zu 15 Gleichgesinnten ständig neue Soundstile für sich. Außerdem brachte sich das neue Mitglied nicht nur als Sänger, Entertainer und Komponist bei Kombo Music ein, sondern auch die Idee zu Videodrehs und neuem Internetauftritt mit.

Begonnen haben „MC Heimann“ und Schlagzeuger Klaus Schnirring, die neben Papa Africa zu den festen Mitgliedern von Kombo Music gehören, ihre musikalische Laufbahn vor einem Vierteljahrhundert in der Metall-Band „Raising Hell“. Die damaligen Metaller sind noch heute vielen Lemwerderanern ein Begriff und waren natürlich 1993 beim letzten Open-Air dabei. Als Trash-Metall beeinflusstes Worldpunk-Projekt wurde ihre Musik zunächst bezeichnet. Später kam Ska mit plattdeutschen Texten hinzu.

Nebenher engagierten sich Heimann und Schnirring in Richtung Reggae, der 2001 sein Comeback feierte. „Raising Hell“ hat sich vor zwei Jahren endgültig aufgelöst. Kombo Musik hingegen produziert seit acht Jahren unermüdlich in drei Studios in Altenesch, Bremen und Berlin neue Musik.

„Dass, was wir jetzt machen, kann man am besten als Weltmusik bezeichnen“, versucht Heimann die bunte Mischung aus Funk, Jazz, Rock, Reggae, Blues, Soul oder traditionellen Klängen zu erklären, die dabei entsteht. Neben unzähligen Projekten mit Beispielsweise „Flo Mega“ oder der Band „Mira K.“, die von Heimann mit aufgebaut wurde, sind Kombo Musik seitdem mit Workshops oder Konzerten und Festivals bis über die Landesgrenzen hinaus unterwegs. Klaus Schnirring ist außerdem seit Jahren bei der Bluesformation Rihm Shots als Drummer tätig

Durch Zufall lernte man vor zwei Jean Eone oder besser „Papa Africa“ kennen, der musikalisch nicht minder ambitioniert war. Als Elfjähriger war der aus Kamerun stammende Musiker nach Oldenburg gekommen. Heute ist er 48 Jahre alt, wohnt in Bremen und spricht insgesamt neun Sprachen, wie er beteuert.

Dem Afrikaner liegt besonders die Erhaltung der Musik seines Heimatkontinents am Herzen. Drei Jahre tourte er durch 15 verschiedene Staaten wie Ghana, Togo, Mali oder die Elfenbeinküste und baute das „Black-Music-Culture-Projekt“ in Kamerun auf. Aber auch als Vorband von „Mothers Finest“ stand er schon auf der Bühne.

„Fast wäre es gelungen mit Word-Cup 2010 den WM-Hit zu produzieren. Immerhin mehr als 55000 Clicks hatte er bis jetzt“, erklärt Papa Africa nicht ohne Stolz. Leider wurde der Beitrag erst im Mai 2010 fertig, was für den ganz großen Hit leider zu spät war, wie die Musiker vermuten.

Wer nun neugierig auf den vielseitigen Worldsound geworden ist, hat in Lemwerder in gleich zwei Möglichkeiten Papa Africa und Kombo Music live zu erleben. Am Sonntag, 3. Juni bildet die Musikgruppe den Abschluss des Afrika-Tages „Helele Bomama!“ in der Begu und am Donnerstag, 7. Juli wird auf dem „Dragonfield Open Air“ gerockt.

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