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Fußball:
Erhöhter Druck lässt Braker kalt

Brake Nachbarschaftsderby am Sonntag, 21. Februar, im Braker Stadion an der Bahnhofstraße: Um 15 Uhr empfängt Fußball-Landesligist SV Brake den SV Wilhelmshaven. Die Gäste sind Vorletzter und haben erst elf Zähler auf dem Konto.

Wegstecken muss der SVB die unglückliche 0:1-Niederlage am vergangenen Sonntag beim Spitzenteam SC Melle 03, die durch einen sehr umstrittenen Foulelfmeter zustande kam. Steindor sprach von einer guten Leistung seiner Akteure. „Wir sind mit erhobenem Kopf vom Feld gegangen. Schließlich haben wir mit einem Spitzenteam sehr gut mitgehalten und kaum Torchancen zugelassen.“

Dass Melle mehr Spielanteile und Ballbesitz hatte, stritt Steindor nicht ab: „Das war auswärts unsere Philosophie.“ Einen Zähler hätte er dennoch gern mitgenommen: „Der wäre ein willkommenes Zubrot gewesen.“ Der Coach macht aber deutlich, dass eine Niederlage bei einem Spitzenklub kein Weltuntergang ist.

Sieg wäre wichtig

Indes: „Gegen den SV Wilhelmshaven, der ein unmittelbaren Konkurrent im Abstiegskampf ist, ist ein Sieg eminent wichtig.“ Dass seine Mannschaft fortan ständig unter Erfolgsdruck steht, ist laut Steindor normal: „Wenn wir die Klasse halten wollen, müssen wir damit umgehen können.“

Steindor hofft gegen den SVW auf ein ähnlich couragiertes Auftreten seiner Akteure wie in Melle und im vergangenen Heimspiel zu Beginn der zweiten Halbzeit gegen den TV Bunde: „Da waren wir sehr konzentriert und haben uns mit flotten Kombinationen Torchancen erspielt.“

Gelbgesperrt wird Arthur Hoffmann fehlen. Nach Ablauf seiner Rotsperre saß Normen Hartmann in Melle bereits wieder auf der Bank. Wer ihn kennt, weiß, dass der bullige Innenverteidiger auf seinen Einsatz brennt. Zudem genießt er mit seinem Durchsetzungsvermögen Respekt bei allen Trainern der Landesliga. Abgemeldet in Brake hat sich der junge Fabian Milz, der in der Hinserie noch im defensiven Mittelfeld durchaus überzeugen konnte.

Beim SV Wilhelmshaven hing vor Weihnachten der Haussegen schief. Trainer Dario Fossi wurde wegen Erfolglosigkeit am 18. November entlassen und von Co-Trainer George Alhassan ersetzt. Seit dem 11. Oktober wartet der SVW auf einen Sieg. Der Verein steckt im Tabellenkeller fest und ist zum Siegen verdammt. Sollte es mit dem Klassenerhalt nicht klappen, ist es keineswegs sicher, dass der Club für die Bezirksliga in der kommenden Saison melden wird, heißt es.

Kein Rhythmus

Weil ihre Spiele witterungsbedingt ausgefallen sind, fehlt den Jadestädtern der Rhythmus. In diesem Jahr hatten sie erst einen Einsatz. Sie trennten sich mit 2:2 von Germania Leer und gaben dabei eine 2:0-Führung aus der Hand. Das zeugt nicht von einem großen Selbstvertrauen. Das Trainergespann Alhassan/Norbert Herrmann erlebte das Spielende von der Tribüne. Es war vom Schiedsrichter wegen unsportlichen Verhaltens aus dem Innenraum geschickt worden.

Das Hinspiel gewann der SVW mit 3:0 gegen zaghafte Braker. Auffallend dabei war, dass der SVW vorrangig Gefahr durch Standardsituationen erwirkt hatte. Allerdings sind diese zugleich eine Schwäche des SVW, denn die Wilhelmshavener haben in der Abwehr Probleme mit Bällen auf den zweiten Pfosten. Vorbereiten auf die Rückrunde musste sich der SVW teils auf dem Sportgelände des FSV Jever, weil das Wetter in Wilhelmshaven einen vernünftigen Trainingsbetrieb unmöglich gemacht hatte.

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