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Jugendfussball:
Niendorf gewinnt erstmals Wintercup

Nordenham Der Niendorfer TSV hat am Wochenende erstmals das hochkarätig besetzte A-Jugend-Fußballturnier des 1. FC Nordenham gewonnen. In der 28. Auflage besiegten die Hamburger im Finale um den Klaus-Stüdemann-Wintercup den VfL Osnabrück knapp mit 2:1. „Das ist ein schönes Gefühl, hier gewonnen zu haben“, sagte TSV-Trainer Ralph Kainzenberger. Der Turniersieg sei aber auch nicht ganz unverdient gewesen, weil sein Team sehr kompakt auftreten sei.

Pure Abwehrschlacht

Das Endspiel, das über 2 x 7 Minuten ausgetragen wurde, verlief anfangs etwas schleppend. Niemand wollte den ersten Fehler begehen. Erst vier Sekunden vor der Halbzeitpause brachen die Niendorfer mit dem 1:0 den Bann. Nach dem Seitenwechsel ging es dann heiß her. Der TSV erhöhte drei Minuten vor dem Abpfiff auf 2:0, kassierte dann aber fast postwendend den Anschlusstreffer. Der Rest glich einer puren Abwehrschlacht, bis endlich die Schlusssirene ertönte.

Osnabrücks Torhüter Leon Tigges hatte zwar im Endspiel das Nachsehen. Er darf sich aber bester Schlussmann des Turniers nennen, zu dem er von den Trainern gewählt wurde. Zum besten Spieler wurde Aladin Abu-Lubdeh von Tasmania Berlin auserkoren. Die meisten Treffer (8) erzielte Tahir Kezer vom Drittplatzierten Arminia Hannover.

Der gastgebende 1. FC Nordenham ging bei der Preisverleihung leer aus, obwohl er am ersten Turniertag eine starke Leistung bot. Vor dem abschließenden Vorrundenspiel hatte die Mannschaft der Trainer Mario Heinecke, Markus Wolf und Sebastian Hülsmann sogar noch beste Chancen, mit einem Sieg gegen TuRa Meldorf direkt in die Zwischenrunde einzuziehen. Doch die Partie ging mit 3:4 verloren.

In der Qualifikationsrunde am Sonntagmorgen lief dann beim FCN nicht mehr viel zusammen. War die 2:3-Niederlage gegen Tasmania Berlin noch recht unglücklich zustande gekommen, blieben die Gastgeber beim 0:5 gegen Dynamo Berlin chancenlos. „Am ersten Turniertag haben wir uns sehr gut verkauft“, sagte Coach Heinecke. Der Sonntag sei dann aber etwas enttäuschend verlaufen.

Bereuen brauchten die neun auswärtigen Teams ihr Kommen keinesfalls. „Die Fahrt nach Nordenham lohnt sich immer“, sagte Kainzberger vom Niendorfer TSV. Der Turniersieg habe natürlich noch alles noch verschönert, aber auch früher ausgeschiedene Mannschaften fühlten sich beim FCN pudelwohl. „Das Turnier ist toll organisiert, und wir waren in einem schönen Hotel untergebracht“, sagte Domenic Hawelitschek von Dynamo Berlin. Er und seine Mannschaftskameraden mussten zwar nach der Zwischenrunde die Segel streichen, aber „bereut haben wir die Fahrt hierher sicherlich nicht“.

Einen starken Eindruck hinterließ eine weitere Mannschaft aus der Bundeshauptstadt. Die TSM-Akademie Berlin, die sich zum Ziel gesetzt hat, türkischstämmige Nachwuchsspieler auf den Profibereich vorzubereiten, verlor zwar das Spiel um den dritten Platz mit 0:3 gegen Arminia Hannover, versprühte aber viel Spielwitz.

„Resonanz war gut“

Bei allem Ehrgeiz, den die Mannschaften an den Tag legten, ging es überwiegend fair zu. Auch die Zuschauerzahl hat sich im Vergleich zu den vergangenen Jahren erhöht. „Die Resonanz war gut“, sagte Marcel Wetsch vom FCN-Beirat, der das Turnier organisiert hatte. Und das zahlende Publikum bekam fürs Geld auch einiges geboten. Neben den fußballerischen Leckerbissen wurden die Zuschauer auch kulinarisch bestens verwöhnt. Eine reichlich bestückte Tombola tat ihr Übriges.

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