Regatta:
Umweltschutz und Spaß in einem Boot

Neuauflage in der Ollen ein riesiger Erfolg – Team Blexen gelingt Titelverteidigung

Die evangelischen Jugendbetreuer waren sehr zufrieden: Ein perfekter Wettbewerb.

Berne Mehr als 30 Grad und Sonnenschein bildeten am Sonnabend die Rahmenbedingungen für die 2. Berner PET-Regatta. Dass Umweltschutz und Spaß sich keinesfalls widersprechen müssen, bewiesen Diakon Ulrich Bohlken und das Team der evangelischen Jugendarbeit, die zu dem Wettbewerb auf und in der Ollen sieben Teams aus der ganzen Wesermarsch begrüßen konnten.

Bevor es aber aufs Wasser ging, mussten die Teilnehmer erst einmal ihre Gefährte zusammenbauen – und das ganz ohne Müll zu produzieren. Ausgerüstet mit einem Bauplan als Vorschlag, mehreren Kisten leerer PET-Flaschen, wiederverwendbaren Kabelbindern, Bambusrohren und den Brettchen, die bereits im vergangenen Jahr zum Bau der Paddel verwendet wurden, ging es ans Floßbauen.

„Die Baupläne von 2013 haben wir etwas abgewandelt.Die Flöße sind dieses Mal länger und bestehen nur aus einer Lage Flaschen“, erzählte Sandra Bohlken, die begeistert das muntere Treiben beobachtete und sich sehr über die Kooperation mit den Kanupolo-Sportlern freute.

Plastik verschwindet nie. Große Müllteppiche treiben schon in den Weltmeeren. Zu winzigen Teilchen zermahlen gelangt das Plastik über die Nahrungskette bis in den menschlichen Körper, erklärte die Jugenddiakonin.

Sechs Wettbewerbe galt es für die Teilnehmer zu absolvieren, bei denen um die Wette gepaddelt und Schwämme geworfen oder gefangen werden mussten. Die Zuschauer auf der Fußgängerbrücke feuerten dabei kräftig ihre Favoriten an. Anders als vor einem Jahr kostete es niemanden Überwindung, ins kühle Nass zu springen.

Während die meisten Flöße die Form einer Luftmatratze hatten, nahmen sich die sechs Freundinnen aus Vier-Kirchen-Ovelgönne die Boote der zum gleichen Zeitpunkt trainierenden Kanupolosportler beim Bau als Vorbild. Die Wendigkeit und Stabilität sollte sich dabei als sehr gut erweisen, doch spannend blieb es bis zur letzten Minute. Punktgleich belegten die Mädchen zusammen mit Titelverteidiger Blexen den ersten Platz, so dass ein Stechen schließlich entscheiden musste. Blexen durfte dann nach einem Bambusrohrweitwurf wieder den goldenen und mit Süßigkeiten gefüllten Pokal mit nach Hause nehmen. Den 3. Platz teilten sich das Berner MachBar Team und die Konfirmanden aus Hammelwarden. Aber auch die Pfadfinder „Bujenter Friesen“, die zweite Braker Mannschaft, die Lemwerderaner Konfirmanden und das ebenfalls antretende Orgateam hatten ihren Spaß und wollen auf jeden Fall im nächsten Jahr wieder dabei sein.

Eine tolle Veranstaltung ohne großes Budget und Konsum, sei es gewesen, lautete das zufriedene Fazit des evangelischen Jugendbetreuerteams. Ein Rückbau der Flöße gehörte natürlich dazu. Schwämme, Eimer, Kabelbinder oder Bambusrohre warten auf ihren nächsten Einsatz

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21.07.2014
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