• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Markt
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • LocaFox
  • Shop
  • Events
  • Tickets
  • nordbuzz
  • FuPa
  • Werben
  • Kontakt
NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Investor wartet auf Entscheidung

NWZonline {{SHARING.setTitle("Investor wartet auf Entscheidung")}}

Rat:
Investor wartet auf Entscheidung

Brake „Wenn wir den Bahnhof ankaufen, dann dokumentieren wir damit, dass wir ihn erhalten wollen“, warb Bürgermeister Roland Schiefke in der Ratssitzung am Donnerstagabend um Zustimmung für den entsprechenden Verwaltungsvorschlag. Mit dem Ankauf werde noch nicht über eine spätere Nutzung entschieden, kam er den Gegnern seiner Idee, das Rathaus in den Bahnhof umzusiedeln, entgegen. Dies solle ausführlich geprüft und berechnet werden – und nur dann umgesetzt werden, wenn es „baulich und finanziell“ vertretbar und mit der Kommunalaufsicht abgestimmt sei.

Doch nach knapp zweistündiger Debatte, in der die unterschiedlichen Positionen noch einmal ausführlich dargelegt wurden, blieb es beim Unentschieden: 16 Ratsmitglieder hatten in geheimer Abstimmung für den Verwaltungsvorschlag gestimmt und 16 dagegen. Ein Ratsmitglied hatte sich enthalten, damit war die Verwaltungsvorlage abgelehnt. Nun sollen die Bürger das letzte Wort haben: Beschlossen wurde eine Bürgerbefragung im ersten Halbjahr 2013, deren Ergebnis verbindlich für eine Entscheidung des Stadtrats sein soll (die NWZ berichtete).

„Keine Alternative“

Die Gegner des Ankaufs hatten auf das hohe finanzielle Risiko hingewiesen, weil die Sanierung eines so alten Gebäudes „Überraschungen“ bergen könnte. Die Stadt habe aber auch nicht das Geld für eine Sanierung von – geschätzten – rund fünf Millionen Euro.

Die Befürworter hatten dagegen argumentiert, dass es zu dem vorgeschlagenen Nutzungskonzept bisher keine ernsthafte Alternative geben würde. Zudem würden mit dem Umzug der Stadtverwaltung in den Bahnhof zwei Probleme gelöst: das sanierungsbedürftige Rathaus könnte abgerissen und an seiner Stelle moderne Stadtvillen gebaut werden. Daneben werde das denkmalgeschützte Bahnhofsgebäude langfristig genutzt. Diese Belebung würde sich sowohl auf die Bahnhofsstraße als auch auf den gesamten Innenstadtbereich positiv auswirken.

Mit diesem Argument hatte sich auch der Braker Rechtsanwalt Torsten Rückoldt als Eigentümer des Gebäudes an der Ecke Bahnhofstraße/Palisadenweg („Pöhler-Haus“) im Vorfeld der Ratssitzung zu Wort gemeldet. Er habe, teilte Rückoldt mit, einen Planungsauftrag für eine „gründliche Sanierung und Renovierung“ erteilt; danach soll das rückwärtige Nebengebäude abgerissen und durch einen modernen Anbau ersetzt werden. Im Erdgeschoss sei gewerbliche Nutzung geplant, in den Obergeschossen zwei größere Wohnungen. Diese, so Rückoldt, „Grundidee“ würde es schon „seit Jahren geben“, die „wenig zielführende bisherige Diskussion um den Braker Bahnhof“ habe allerdings das Projekt „immer wieder ausgebremst“.

Initiative macht weiter

Die aktuell diskutierten „Wünsche und Träume“ würden das „private Engagement in Frage stellen“. Denn ihm sei es wichtig zu wissen, welche Nutzung im Bahnhof angestrebt wird. Davon hänge sein Nutzungskonzept für das „Pöhler-Haus“ ab, schreibt Torsten Rückoldt.

Unterdessen dankt die Bürgerinitiative für den Erhalt des Bahnhofs für die bisherige Unterstützung. Sie wird nach dem Votum des Stadtrates ihre Arbeit fortsetzen, betonten Anne Saueressig und Peter Grote gegenüber der NWZ .

Oldenburg/Tange
Wir suchen das Brautpaar des Jahres

Traut Euch!
Wir suchen das Brautpaar des Jahres

Alle Paare wünschen sich, dass ihre Hochzeit der schönste Tag wird. Die NWZ -Aktion „Traut euch“ möchte einem Paar aus der Region dabei besonders helfen.

Bremen
BVB entführt drei Punkte aus Bremen

Fußball-Bundesliga
BVB entführt drei Punkte aus Bremen

Ohne den beim Afrika-Cup weilenden Starstürmer Pierre-Emerick Aubameyang stotterte der Motor gehörig. Werder-Keeper Drobny sah noch vor dem Pausenpfiff Rot.

Oldenburg
Deutsche Bahn kalkuliert mit falschen Zahlen

Gleishalle In Oldenburg
Deutsche Bahn kalkuliert mit falschen Zahlen

Dilettantische Arbeiten, falsche Maßnahmen, schlecht gerechnet: Ein neues städtisches Gutachten zum Zustand der Oldenburger Gleishalle lässt die Deutsche Bahn nicht gut aussehen.

Varel/Neuenwege
Auf Straße liegender Mann überfahren

Tödlicher Unfall In Varel
Auf Straße liegender Mann überfahren

Die Rettungskräfte konnten ihm nicht mehr helfen. Der 27-Jährige aus Rastede verstarb noch an Unfallstelle. Die Rosenberger Straße wurde stundenlang gesperrt.

Barnstorf/Goldenstedt
Die Angst vorm Wolfsrudel

Bauern In Sorge
Die Angst vorm Wolfsrudel

Es gibt kaum noch Zweifel: Im Nordwesten ist ein Wolfspaar unterwegs. Experten rechnen bereits für den Mai mit Nachwuchs. Vier bis sechs Welpen könnten dann dazukommen.

Nadorst
„Porzellan Voss“ ist nicht mehr

Nach 150 Jahren An Der Nadorster Straße
„Porzellan Voss“ ist nicht mehr

„Mit viel Wehmut“: Am Freitagabend schloss lnhaber Rainer Plänitz zum letzten mal die Eingangstür seines Geschäfts ab. Oldenburg ist damit um ein traditionsreiches Unternehmen ärmer. Das Internet erwies sich als zu große Konkurrenz.

Ritterhude
Taxifahrer stirbt nach Kollision mit Lkw

Unfall In Ritterhude
Taxifahrer stirbt nach Kollision mit Lkw

Mit brutaler Wucht rammt in der Nacht zu Samstag ein Laster ein Taxi in Ritterhude. Der Fahrer des Pkw kam dabei ums Leben. Sein Fahrgast wurde leicht verletzt.

Ammerland/Bad Zwischenahn
Unbekannte zerstören Auto von Zwischenahner Ratsherrn

Anschlag Im Ammerland
Unbekannte zerstören Auto von Zwischenahner Ratsherrn

Wer hat es auf den UWG-Vertreter aus Bad Zwischenahn abgesehen? Die Polizei sucht nacht den Tätern, die Buttersäure in die Lüftung des Autos eingeleitet haben.

Oldenburg
3,4 Millionen Euro für neues Medizinzentrum „MediTech“

Ehemaliges Aeg-Gelände In Oldenburg
3,4 Millionen Euro für neues Medizinzentrum „MediTech“

Die Tage der Industriebrache im Stadtteil Kreyenbrück sind gezählt. Die Stadt lässt das sechs Hektar große Areal abräumen. Das Land schießt 75 Prozent der Kosten für Abriss und Erschließung hinzu. 2019 soll die Vermarktung beginnen.