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Vogelhäuser und Kartons

Leute von heute

Es ist die Geschichte des kleinen Raben Socke, der alles haben möchte: den Teddy vom Igel, die Mütze von Wolle, dem Schaf oder die glitzernde Perlenkette von der Eule. Um die Dinge zu bekommen, geht er sehr listig und gemein vor. Doch das gefiel den jungen Zuschauern, die die Vorstellung vom kleinen Raben Socke im Borgstede & Becker Haus verfolgten, überhaupt nicht. Der Preis ist hoch, denn am Ende will niemand mehr etwas mit dem kleinen Raben zu tun haben. Nun hat der kleine Rabe jede Menge toller Dinge, aber keine Freunde mehr, die sie mit ihm teilen wollen. Es ist eine traurig-lustige Geschichte, die am Ende zeigt, dass Freundschaft und Freunde im Leben wichtiger sind, als viel Besitz. Das kam dann auch bei den jungen Zuschauern wieder richtig gut an.

Kaum hatte der Adventsbasar im Wohnheim am Friedensplatz eröffnet, war kaum noch ein Parkplatz vor dem Gebäude zu bekommen. Besonders die Vogelhäuser standen dabei im Fokus. „In jedem Jahr wechseln wir unser Angebot ein wenig ab“, sagt Arbeitstrainerin Regine Tieben. „In diesem Jahr haben wir Fledermausbehausungen und sogar Igelunterkünfte im Angebot.“ Dann erklärt sie schnell ihrer nächsten Kundin, die sich ein Vogelhaus ausgesucht hat, dass dies ein extra kleines Eingangsloch hat, damit dort nur die Blaumeise einziehen kann, da sie erheblich kleiner ist, als ihre Artgenossen. Die Bewohner des Diakonie–Wohnheims am Friedensplatz hatten viel gebastelt, getöpfert, gesägt, und bemalt. So bot sich den Besuchern ein reiches Angebot an Weihnachtsschmuck und anderer Dekoration.

Nach der erfolgreichen Aktion im vergangenen Jahr, beteiligten sich wieder neun engagierte Schülerinnen aus der Klasse B1YPA 15.1 (Hauswirtschaft und Pflege) an der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“, die von ihrer Lehrerin Angelika Vahlenkamp geleitet wurde. Die Schuhkartons werden unter anderem nach Bulgarien, Georgien, Rumänien, aber auch nach Asien oder Afrika versendet.

Die Klasse fertigte ein Anschreiben für sämtliche Lehrkräfte der BBS und deren Schüler an, um über die Aktion zu informieren. Zusätzlich sammelten sie Spendengelder, indem sie Speisen und Getränke während der Berufsfindungsmesse verkauften.

18 Schuhkartons wurden gepackt, die Hygieneartikel, Schulsachen und Spielzeug beinhalten. Süßigkeiten fehlten natürlich auch nicht.

In den Herbstferien hatten die Schülerinnen zudem die Aufgabe bekommen, einen Schal zu stricken, der auch mit verpackt wurde.

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