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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

26 Millionen Euro für die neue Klinik

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Gesundheit:
26 Millionen Euro für die neue Klinik

NORDENHAM Jetzt ist es sicher: Nordenham bekommt ein neues Krankenhaus. Der Aufsichtsrat der Rhön-Klinikum AG hat beschlossen, 26 Millionen Euro in einen Neubau zu investieren, der an der Bundesstraße 212 zwischen Esenshamm und Hoffe entstehen soll. Bürgermeister Hans Francksen ist froh über die Entscheidung der Rhön AG, weil damit die Zukunft der Wesermarsch-Klinik für Jahrzehnte gesichert sei. „Das ist für Nordenham und die nördliche Wesermarsch ein sehr positives Signal“, sagt er.

Bereits im August vergangenen Jahres hatte der Rhön-Vorstand das Neubauvorhaben bekanntgegeben. Was aber zuletzt noch fehlte, war das grüne Licht des Aufsichtsrates. Nun ist diese Hürde genommen, so dass die konkreten Planungen beginnen können.

Stahlbeton und Flachdächer

Michael Feldmann, Geschäftsführer der Wesermarsch-Klinik, peilt den Umzug nach Esenshamm für Ende 2013 an. Wie das neue Krankenhaus aussehen soll, wird in einer Sitzung des Stadtratsausschusses für Bauen und Umwelt am 10. März mitgeteilt. Laut Michael Feldmann ist eine konventionelle Bauweise mit Stahlbeton und Flachdächern vorgesehen. In dem viergeschossigen Komplex werden überwiegend Zweibett-Zimmer eingerichtet. „Mit freundlicher und komfortabler Ausstattung“, ergänzt der Krankenhausgeschäftsführer.

In der neuen Wesermarsch-Klinik erhöht sich die Bettenzahl von jetzt 130 auf 152. Sie teilen sich auf in 96 Betten für die Normalpflege, 24 Betten für die Geriatrie, 16 Betten für Wöchnerinnen und Gynäkologie, 10 Betten für die Intensivüberwachungspflege und 6 Betten für die Intensivstation. Hinzu kommen 14 Tagesklinik-Betten. Das medizinische Angebot entspricht wie bisher der Grund- und Regelversorgung, wobei die Geriatrie-Abteilung erweitert wird.

Im Erdgeschoss des Neubaus befinden sich die Zentrale Notaufnahme, die Radiologie, die Funktionsdiagnostik, die Chefarztbereiche, die Verwaltung, die physikalische Therapie und verschiedene Facharztpraxen. Die Verkehrsanbindung erfolgt über die Alte Heerstraße. Das 3,5 Hektar große, bislang als Weideland genutzte Grundstück hat die Stadt Nordenham für den Klinik-Konzern gesichert.

Da eine Erweiterung der Bettenzahl beabsichtigt ist, geht Michael Feldmann auch von einem erhöhten Personalbedarf aus. Zurzeit sind 233 Mitarbeiter und 16 Krankenpflegeschüler bei der Wesermarsch-Klinik beschäftigt.

Der Ärztliche Direktor der Wesermarsch-Klinik, Dr. Marcus Relitz, betrachtet das Neubau-Projekt als einen „bedeutenden Schritt auf dem Weg, die Klinik mit der ambulanten Versorgung der Menschen in der Wesermarsch enger zu verzahnen“. Marcus Relitz und Michael Feldmann sehen zudem an dem neuen Standort die Möglichkeit, die Zusammenarbeit mit anderen medizinischen Einrichtungen wie dem St.-Bernhard-Hospital in Brake zu verbessern. Wie berichtet, hatte die Rhön AG dem Braker Krankenhaus eine Zusammenlegung mit der Wesermarsch-Klinik und ein gemeinsames Neubauprojekt angeboten. Aber die katholische Kirche als Trägerin des St.-Bernhard-Hospitals lehnte aus „kirchenrechtlichen Gründen“ den Vorschlag ab.

Bessere Verkehrsanbindung

Bei der Rhön-Klinikum AG , die zum 1. Januar 2009 das Nordenhamer Krankenhaus vom Landkreis Wesermarsch übernommen hatte, waren die Neubaupläne angesichts des erheblichen Sanierungsbedarfs in dem Klinik-Gebäude an der Albert-Schweitzer-Straße gereift. „Von allen denkbaren Alternativen ist der jetzt beschlossene Neubau die sinnvollste Lösung“, sagt Martin Menger als Vorstandsmitglied der Rhön-Klinikum AG.

Ein besonderer Vorteil des neuen Standortes in Nähe des Wesertunnels und der künftigen Autobahn 20 sei die bessere Verkehrsanbindung, mit der die Klinik ihr Einzugsgebiet erweitern könne. Zudem würden die Versorgungsqualität und die Arbeitsstrukturen in dem neu konzipierten Gebäude erheblich aufgewertet. Bei einer Sanierung des jetzigen Krankenhauses wäre dafür ein riesiger Aufwand erforderlich gewesen. Die Kosten für eine Runderneuerung der 36 Jahre alten Wesermarsch-Klinik haben Fachleute auf 22 Millionen Euro geschätzt.

Die künftige Nutzung des jetzigen Krankenhaus-Gebäudes an der Albert-Schweitzer-Straße ist noch völlig offen. Laut Klinik-Geschäftsführer Michael Feldmann kommt ein Abriss ebenso in Betracht wie ein Verkauf oder eine Vermietung. Das von dem Aachener Architektenbüro Weber, Brand und Partner geplante Klinkgebäude in Kleeblattform hatte im Januar 1975 den Betrieb aufgenommen.

Die Geschichte des Krankenhauswesens in Nordenham reicht bis in das Jahr 1905 zurück, als ein Amtsverbandskrankenhaus an der Schulstraße eröffnet wurde.

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