DORFLEBEN -
Esenshamm rückt in das Rampenlicht

Außenbeleuchtung der St.-Matthäus-Kirche in Betrieb genommen – Dank an Spender

ESENSHAMM Fritz Thaden hatte die Spendenaktion auf den Weg gebracht. Gemeinsam mit Pfarrerin Bettina Roth schaltete er die Strahler ein.

von horst rix

ESENSHAMM - Durch die Umgehungsstraße haben viele Menschen Esenshamm neu wahrgenommen. Auch die Zahl der Kichenführungen ist gestiegen. Darauf wies Pfarrerin Bettina Roth hin, als sie jetzt im Beisein einiger Gemeindemitglieder die neu installierte Außenbeleuchtung, der St.-Matthäus-Kirche in Betrieb nahm. Das Esenshammer Gotteshaus ist nun bei Dunkelheit weithin sichtbar.

Von einem für Esenshamm und auch Nordenham wichtigen Termin sprach auch Fritz Thaden. „Das Dorf Esenshamm tritt jetzt ins Rampenlicht“, sagte er, „so dass auch Nordenhamer nicht einfach daran vorbeihuschen können.“ Der seit drei Jahren in Esenshamm wohnende Fritz Thaden ist ein engagiertes Gemeindeglied. Er war es, der 5000 Euro an Spendengeldern bei Firmen sammelte und selbst 1000 Euro beisteuerte, um das Kirchengebäude ins rechte Licht rücken zu können.

In der Vergangenheit hatte es schon mehrere Anläufe gegeben, die Kirche mit einer Außenbeleuchtung auszustatten. Doch die Bemühungen seien immer wieder an verschiedenen Widrigkeiten gescheitert, berichtete Pfarrerin Bettina Roth. In diesem Jahr nun wurde ein neuer Anlauf gestartet – und diesmal mit Erfolg.

Durch die Spendenaktion von Fritz Thaden zusammen mit den Kollekten in den Sonntagsgottesdiensten und anlässlich anderer Ereignisse ließ sich das Vorhaben verwirklichen. Die Beleuchtung sollte laut Bettina Roth etwas Besonderes sein und sowohl den Glockenturm als auch den Altarraum anstrahlen. Dass das gut gelungen ist, dafür hat Holger Wührmann vom gleichnamigen Nordenhamer Elektrohaus gesorgt.

Einem unbekannten Spender dankte die Pfarrerin in diesem Zusammenhang für ein Paket, das sie vor einigen Tagen vor dem Pfarrhaus gefunden hatte. Darin befand sich ein vermutlich selbst gebastelter Stern, den sie in der Kirche aufhängen ließ. Außerdem bedankte sie sich für 200 Euro von Spendern für eine Lichterkette sowie für ein liebevoll gebasteltes Bibelhäuschen mit Kupferbeschlägen und Dachschindeln. Darin soll die Bibel verwahrt werden.

Mit dem erstmaligen Anschalten der Strahler und einem Dankeschön an die Bürger für das gezahlte Ortskirchgeld und für die Spenden, mit denen die Sichtbarkeit des Dorfes bei Nacht realisiert wurde, beschloss die Pfarrerin die kleine Feierstunde im Glockenturm der St.-Matthäus-Kirche und ließ die Glocken zu ungewöhnlicher Abendstunde läuten.

Die Pfarrerin kündigte einen Neujahrsempfang mit Abendgottesdienst für den 21. Januar an. Im Anschluss an den Gottesdienst sind alle zu einem gemütlichen Beisammensein im Zusammenhang mit der Lichtinstallation ins Gemeindehaus eingeladen.

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