Kommunales:
Radwegverlängerung stößt auf Probleme

Stollhammer übermitteln Gemeinde bei Dorfbegehung ihr Wünsche und Anregungen

Einige kleinere Maßnahmen können sofort umgesetzt werden. In anderen Fällen muss zunächst eine sorgfältige Prüfung erfolgen.

Stollhamm Ein Termin für den Bau des Radweges an der Landesstraße 860 durch Stollhamm ist zwar nicht in Sicht, mit dem jetzt von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr eingeleiteten Planfeststellungsverfahren für das Projekt ist aber ein weiterer Meilenstein erreicht. Dass die Radwegpläne für die öffentliche Auslegung vor wenigen Tagen im Burhaver Rathaus eingetroffen sind, gab Axel Linneweber, Leiter des Amtes für Bau- und Bürgerdienste, bei der Stollhammer Ortsbegehung bekannt.

Die fand auf Einladung von Butjadingens Bürgermeisterin Ina Korter und des Bürgervereins Stollhamm anstelle des sonstigen Diskussionsabend mit den Stollhammer Ratsmitgliedern statt. Neben den Vertretern der Stollhammer Vereine und Organisationen nahmen auch einige interessierte Bürger an dem Rundgang teil. Der machte deutlich, dass der Zustand mancher Wege im Dorf das Hauptproblem ist, lautete auch das Fazit der Bürgervereins-Vorsitzenden Anke Pennartz.

Grundstücke kaufen

Mit dem Planfeststellungsbeschluss werde der Bau des einseitigen Radweges an der Ortsdurchfahrt aber noch nicht in trockenen Tüchern sein, machte Axel Linneweber deutlich. Zum einen müssen dann die erforderlichen Grundstückskäufe vorgenommen und zum anderen muss die Finanzierung vom Land gesichert werden.

Von der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr mitgeplant wird die Verlängerung des Radweges von der Arztpraxis Kluth bis zum Pflegeheim „Haus Christa“, die jedoch von der Gemeinde Butjadingen mit Hilfe des Bezirksverbandes Oldenburg als Betreiber des Heimes finanziert werden muss. Die Realisierung dieses Projekt stößt aber auf ein größeres Problem. Entgegen früherer Zusagen ist der Landeigentümer, über dessen Flächen der Rad- und Fußweg ins Dorf führen soll, nicht mehr zum Landverkauf bereit.

Eine schnellere Umsetzung sagte Bürgermeisterin Ina Korter nach der Dorfbegehung für die Erfüllung einiger kleinerer Wünsche der Stollhammer zu. Zu ihnen gehören die Ausbesserung der Versackungen auf dem Gartenweg und die Verbesserung der Ausschilderung des auf dem ehemaligen Bahndamm durch das Dorf führenden Radweges.

Wartehäuschen sanieren

Gewünscht wird von den Stollhammern auch ein neuer Belag für den Bahndamm-Radweg in Richtung Abbehausen, die Sanierung der Buswartehäuschen an der Bahnhofstraße sowie ein Rad- und Fußweg an der Seefelder Straße (Landesstraße 858) zwischen den Einmündungen Hauptstraße und Siedlung An der Ahne. Diese Projekte fallen jedoch nicht in die Zuständigkeit der Gemeinde.

Prüfen wird die Gemeindeverwaltung, wie die Situation auf den Stollhammer Sportplätzen verbessert werden kann. Wenn überhaupt möglich, nutzen die Stollhammer Fußballer derzeit den alten Sportplatz lieber als den neuen. Beide befinden sich aber in einem kaum bespielbaren Zustand.

Ein weiteres Problem in Stollhamm ist die Handynutzung aufgrund unzureichender Empfangs- und Sendemöglichkeiten. Die müssten durch den Bau eines Sendemastes im Ort gelöst werden, doch dafür konnte bislang kein Netzbetreiber gefunden werden.

Während der Dorfbegehung gab es aber auch Lob für die Gemeinde Butjadingen. Nun endlich wurde vom Bauhof in der Ulmenstraße zwischen den Einmündungen in die Hauptstraße und des Weges zum Sportplatz ein neuer Zaun zwischen Gehweg und dem angrenzenden Sieltief errichtet.

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Radwegverlängerung stößt auf Probleme
Einige kleinere Maßnahmen können sofort umgesetzt werden. In anderen Fällen muss zunächst eine sorgfältige Prüfung erfolgen.
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26.03.2015
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