11.08.2012

Verkehr
Wilhelmshaven: Illegale Rennen an der Jade

Polizei kontrolliert verstärkt – Schwerpunkte: Peterstraße und die B 210

Fahrer von Autos und Motorrädern lassen beim Start die Motoren aufheulen. Viele Anwohner haben sich bei der Polizei beschwert.
Maik Michalski

WILHELMSHAVEN Im Stadt­gebiet von Wilhelmshaven werden gerade in den Abendstunden illegale Rennen – oft mit Tempo 100 oder gar noch schneller – gefahren. Vermehrt haben sich Anwohner darüber bei der Polizei beschwert und über Lärmbelästigungen geklagt, wenn Auto- und Motorradfahrer vor dem Start ihre Motoren aufheulen lassen.

„Wir haben viele Anrufer, die uns auf illegale Rennen hinweisen“, sagt Klaus-Rüdiger Harms, Sachbearbeiter Verkehr bei der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland. Das gelte sowohl für ­Motorradrennen auf der Bundesstraße zwischen Roffhausen und dem ständigen Radarmessgerät in Höhe „Hornbach“, als auch auf der Peterstraße, beispielsweise in Höhe Oldeoogestraße.

Autofahrer und Motorradfahrer nutzten die Grün-Umschaltung der Ampeln häufig als Startsignal zur Rennfreigabe. Das Gaspedal wird richtig durchgetreten, nachdem man zuvor schon einmal den Motor aufheulen lässt.

Oft fahren diese „Rennteilnehmer“ auch im Slalom an anderen Verkehrsteilnehmern auf der Straße vorbei und gefährden diese, indem sie viel zu dicht auffahren oder sehr schnell die Fahrbahnen wechseln.

Die Polizei hat die als Rennstrecken missbrauchten Straßenzüge bereits ins Visier genommen und ihre Kontrollen verstärkt – mit mobilen Radargeräten und mit mehr Streifenfahrten.

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