BARßEL, 1. Februar 2012


Mit 30 Tonnen Salz für Winter gerüstet

Straßenglätte Bauhof hat vorgesorgt – Gestreut wird auf Gemeindestraßen, Rad- und Gehwegen


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Sollte der vom kommunalen Bauhof eingelagerte Vorrat an Streusalz nicht ausreichen, kann die Gemeinde nachordern. Insgesamt sind 130 Tonnen Streusalz für Barßel reserviert.

von Hans Passmann

Barßel - Lange ließ der Winter auf sich warten. Doch mittlerweile kommt er mit aller Macht. Es ist knackig kalt geworden – mit hohen Minustemperaturen und eiskaltem Wind aus dem Osten. Jetzt sind Mütze, Schal und dicke Jacke gefragt. Verantwortlich dafür ist das Sibirienhoch „Cooper“, das eiskalte Luft bringt. Und mit ihm kommen Schnee, Eis und Glätte, die den Autoverkehr auf den Straßen behindern. Doch die vergangenen beiden Winter mit lange nicht gekannten Schneemassen haben auch die Gemeinde Barßel gelehrt: Sie hat tonnenweise Streusalz gebunkert.


6500 Euro Kosten
„Der Winter kann bei uns kommen. Wir haben insgesamt 130 Tonnen Salz geordert. Davon liegen derzeit lose aufgetürmt in einer Halle auf dem Bauhof auf dem Westeresch rund 30 Tonnen. Die restliche Menge ist bei Bedarf jederzeit abrufbar“, erklärte der Leiter des Bauamtes im Rathaus, Hans Schulte, im Gespräch mit der NWZ . Dazu kommt noch lose Ware in einem Silo. Bauamtsleiter Schulte hofft, dass die Menge an Salz ausreicht.

Rund 6500 Euro lässt sich die Gemeinde in diesem Winter das Streusalz kosten. In den vergangenen beiden Wintern ist fast die gleiche Menge verbraucht worden. Daran habe man sich jetzt orientiert. „Diese Salzmenge ist lediglich für den innerörtlichen Bereich in der Gemeinde Barßel sowie für Rad- und Gehwege, Brücken und gefährliche Kreuzungsbereiche gedacht,“ sagte Schulte. Priorität beim Salzstreuen hat natürlich die Schulwegsicherung. „Daher werden die Gemeindearbeiter zunächst die Zugänge zu den Schulen und Parkplätze und öffentlichen Gebäuden in Angriff nehmen“, sagte Schulte weiter. Zuständig sei man allerdings nur für Gemeindestraßen- und Wege. Das Freihalten der Kreis- und Landesstraßen obliegen der Straßenmeisterei Friesoythe.

Aber nicht nur die Kommunen müssen rechtzeitig an den Winterdienst denken. Auch jeder Hauseigentümer sei verpflichtet, die Gehwege passierbar zu halten. Bei Verstößen drohten Strafen.


Einsatzpläne fertig
„Wir wissen natürlich nicht, wie sich der Winter jetzt weiter entwickelt. Der Februar kann uns durchaus mit Schnee und Eis noch überraschen. Doch wir sind gerüstet“, sagt auch Barßels Bürgermeister Bernd Schulte. „Einsatzpläne für die Bauhofmitarbeiter in den Wintermonaten sind natürlich bereits vorhanden“, sagt der Barßeler Bürgermeister.

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„Wir sind auch ohne Schnee schon wintermäßig im Einsatz“, erläutert der stellvertretende Bauhofsleiter Jonny Kreke. Alle Maschinen seien startklar. „Wir können schon bei den ersten Schneeflocken oder bei Glatteis ausrücken. Wenn viele Menschen noch warm und kuschelig im Bett liegen, kontrollieren wir bereits so gegen vier Uhr morgens Straßen, Plätze und Wege“, sagt Kreke.






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