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Apple stellt neue Produkte in Cupertino vor

Experten rechnen                                    mit Einsteiger-iPhone und iPad

Cupertino Seit Wochen sorgt Apple vor allem wegen des Streits mit der US-Regierung um die Verschlüsselung und das Entsperren von iPhones für Schlagzeilen.

Jetzt kann das Unternehmen mit CEO Tim Cook wieder mit neuen Produkten für Aufmerksamkeit sorgen. Für diesen Montag hat Apple zu einer Präsentation in seinem Hauptquartier in Cupertino eingeladen.

Laut Medienberichten wird es zwar auch ein neues iPhone geben – aber es soll um einen Nachfolger für das ältere Modell iPhone 5s gehen, der die Technik der neueren Modelle nun auch in die kleinere Version mit 4-Zoll-Display bringt. Außerdem wird eine Aktualisierung des iPad-Tablets im Original-Format erwartet, nachdem im vergangenen Herbst stattdessen das größere iPad Pro vorgestellt wurde.

Nach Informationen des Blogs „9to5Mac“, das seit Jahren eine beeindruckende Trefferquote bei Informationen zu anstehenden Apple-Neuheiten hat, wird das neue Telefon iPhone SE heißen und äußerlich genauso aussehen wie die Modelle iPhone 5 und 5s. Im Inneren solle aber weitgehend die Technik des neuesten iPhone 6s stecken.

Das Gerät bedeutet eine gewisse Strategiewende für Apple. Es ist das erste „Einsteigermodell“, das einen Großteil der Technik der aktuellen iPhone-Generation enthält. Bisher neigte Apple eher dazu, ein Modell der vorherigen Generation zu günstigeren Preisen im Markt zu lassen. Eine halbe Ausnahme war das nach einem Jahr wieder eingestellte iPhone 5c – es hatte zwar ein neues Plastik-Gehäuse, enthielt aber die Technik eines Vorjahresmodells.

Das SE kommt zum Ende eines Quartals, in dem Analysten mit dem ersten Rückgang der iPhone-Verkäufe seit dem Start 2007 rechnen.

Berlin/Köln Nach dem grünen Licht für die Übernahme der Supermarktkette Kaiser’s Tengelmann durch Deutschlands größten Lebensmittelhändler Edeka setzen die Gewerkschaft Verdi und das Unternehmen nun auf eine schnelle Umsetzung.

Die zuständigen regionalen Tarifkommissionen hätten bereits die Arbeit aufgenommen, so dass die Gewerkschaft nun mit einem zügigen Verhandlungsbeginn rechne, sagte eine „Verdi“-Sprecherin in Berlin. Der genaue Zeitpunkt für den Verhandlungsstart stehe jedoch noch nicht fest. „Wir streben eine schnelle Einigung an“, sagte ein Edeka-Sprecher.

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) verteidigt seine Ministererlaubnis für die Übernahme. „In diesem Verfahren waren sich alle – auch die Monopolkommission – einig, dass der Erhalt von Arbeitsplätzen anerkennungsfähige Gemeinwohlgründe sind“, schrieb der Minister in einem Brief an die Bundestagsfraktionen von Union und SPD, der der Deutschen Presseagentur vorliegt.

Der Vorsitzende der Monopolkommission, Daniel Zimmer, war aus Protest gegen die Ministererlaubnis am Donnerstag zurückgetreten.

Das Beratergremium für Wettbewerbsfragen hatte Gabriel empfohlen, eine Sondergenehmigung für den Zusammenschluss der beiden Einzelhändler abzulehnen. Zimmer betonte, die vom Minister gewährte Erlaubnis erscheine ihm unter dem Aspekt des Gemeinwohls als „die schlechteste aller Lösungen“. Sie schade dem Wettbewerb. Sie sei auch zum Nachteil der Verbraucher, die künftig mit weniger Auswahl und höheren Preisen rechnen müssten.

Verhandelt wird nach „Verdi“-Angaben in vier regionalen Tarifkommissionen. Die Schwerpunkte seien dabei in Nordrhein-Westfalen (Region Nordrhein), Rheinland-Pfalz (Standort Nieder-Olm), Berlin (Region Berlin und Umland) sowie in Bayern (Region München/Oberbayern).

Berlin/Köln Nach dem grünen Licht für die Übernahme der Supermarktkette Kaiser’s Tengelmann durch Deutschlands größten Lebensmittelhändler Edeka setzen die Gewerkschaft Verdi und das Unternehmen nun auf eine schnelle Umsetzung.

Die zuständigen regionalen Tarifkommissionen hätten bereits die Arbeit aufgenommen, so dass die Gewerkschaft nun mit einem zügigen Verhandlungsbeginn rechne, sagte eine „Verdi“-Sprecherin in Berlin. Der genaue Zeitpunkt für den Verhandlungsstart stehe jedoch noch nicht fest. „Wir streben eine schnelle Einigung an“, sagte ein Edeka-Sprecher.

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) verteidigt seine Ministererlaubnis für die Übernahme. „In diesem Verfahren waren sich alle – auch die Monopolkommission – einig, dass der Erhalt von Arbeitsplätzen anerkennungsfähige Gemeinwohlgründe sind“, schrieb der Minister in einem Brief an die Bundestagsfraktionen von Union und SPD, der der Deutschen Presseagentur vorliegt.

Der Vorsitzende der Monopolkommission, Daniel Zimmer, war aus Protest gegen die Ministererlaubnis am Donnerstag zurückgetreten.

Das Beratergremium für Wettbewerbsfragen hatte Gabriel empfohlen, eine Sondergenehmigung für den Zusammenschluss der beiden Einzelhändler abzulehnen. Zimmer betonte, die vom Minister gewährte Erlaubnis erscheine ihm unter dem Aspekt des Gemeinwohls als „die schlechteste aller Lösungen“. Sie schade dem Wettbewerb. Sie sei auch zum Nachteil der Verbraucher, die künftig mit weniger Auswahl und höheren Preisen rechnen müssten.

Verhandelt wird nach „Verdi“-Angaben in vier regionalen Tarifkommissionen. Die Schwerpunkte seien dabei in Nordrhein-Westfalen (Region Nordrhein), Rheinland-Pfalz (Standort Nieder-Olm), Berlin (Region Berlin und Umland) sowie in Bayern (Region München/Oberbayern).

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