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Dänen investieren Millionen in Norddeich

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Windenergie:
Dänen investieren Millionen in Norddeich

Norddeich Drei Windparks hat der dänische Konzern Dong Energy in den vergangenen Jahren vor der ostfriesischen Nordseeküste errichtet – Borkum Riffgrund 1 sowie Godewind 1 und 2. In Kürze kommt mit Borkum Riffgrund 2 noch ein weiterer Offshore-Park des Unternehmens hinzu – und im Zuge dessen wird nun die Betriebszentrale im Norddeicher Osthafen erweitert. Im April sollen die Bauarbeiten beginnen. Der Auftrag ist nach Konzernangaben international ausgeschrieben worden. Die Suche nach dem geeigneten General-Unternehmer läuft aktuell noch.

2013 hat sich Dong dort niedergelassen und auf einem drei Hektar großen Grundstück zwei Gebäude errichtet: das 2013 errichtete Bauüberwachungs-Gebäude sowie die 2014 hinzugekommene Betriebszentrale. Diese wird jetzt gewissermaßen verdoppelt. „Zu den bislang 1500 Qua­dratmetern kommen nochmal 1500 hinzu“, sagt Dong-Sprecherin Iris Franco Fratini. Wie bereits im bisherigen Komplex werden auch darin Büroräume für die Überwachung von Aufbau und Betrieb der Windparks sowie Lagerstätten für Ersatzteile und Betriebsräume für die Service-Techniker integriert sein.

Von einer Millionen-Investition ist auszugehen – in welcher Höhe aber, dazu macht Dong vorerst noch keine Angaben. „Natürlich haben wir ein Budget. Weil wir den Auftrag aber noch nicht vergeben haben, wäre es unseriös, zu diesem Zeitpunkt schon konkrete Kostenangaben zu machen“, sagt Fratini. Der Bau der bestehenden Betriebszentrale hatte nach Unternehmensangaben ungefähr 15 Millionen Euro gekostet. Auch die Dauer der Bauarbeiten ist nicht endgültig festgelegt. „Die hängt ja auch ein Stück weit von dem ab, was bei der Auftragsvergabe abgesprochen ist“, sagt Fratini.

Wegen des immer wieder verschlickten Fahrwassers, das seine Tide-Unabhängigkeit weitgehend eingebüßt hat, will Dong künftig auch weniger auf Crew-Transfer-Vessels setzen – also Schiffe, die die Techniker von der Betriebszentrale im Norddeicher Osthafen in die Baufelder und Windparks auf See bringen. Bereits seit einigen Monaten hat der Konzern daher das 107 Meter lange Wohnschiff „REM Installer“ von der Reederei Solstad Offshore gechartert, das künftig für Dong in „Normand Jarl“ umbenannt wird. Statt täglich zu pendeln, bleiben die Techniker für bestimmte Zeiträume auf See.

Ergänzend dazu will Dong weiterhin Mitarbeiter auch mit Helikoptern auf See bringen. Dafür arbeitet Dong schon seit Jahren mit dem Heli-Dienstleister MHT zusammen. Dafür hat die Frisia Luftverkehr GmbH Norddeich (FLN), eine Tochter der Reederei AG Norden-Frisia, einen extra Helikopter-Hangar auf dem Flugplatz in Norddeich errichtet. Der Bau steht kurz vor dem Abschluss und beinhaltet neben Hallen für die Unterbringung der Flieger auch Räume für die Abfertigung der Service-Techniker sowie für die Unterbringung der Crews.

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