Handel:
Iran zurück auf dem Weltmarkt

Deutsche Wirtschaft wittert

nach Ende der Sanktionen gute Geschäfte

Teheran/Berlin Nach einem Jahrzehnt der Abschottung wegen der Atom-Sanktionen darf Teheran wieder weltweiten Handel treiben und seine Wirtschaft öffnen. Nicht zuletzt die Deutschen, die vor dem Erlass der Zwangsmaßnahmen infolge des iranischen Nuklearprogramms einer der wichtigsten Partner des Schwellenlandes waren, erwarten Milliardengeschäfte.

Eine schnelle Wiederbelebung der Kontakte sei nötig, betonte der Außenwirtschaftschef des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), Volker Treier. „Dann ist für deutsche Unternehmen mittelfristig ein Geschäftsvolumen von fünf Milliarden Euro drin; langfristig sind zehn Milliarden Euro Exportvolumen durchaus realistisch.“

Der Iran kündigte bereits den Kauf von 114 Airbus-Flugzeugen an. Bestellungen gibt es aber noch keine. Bei Airbus hieß es, man sehe im Iran „ein großes Potenzial“, das Land könne „etliche 100 neue Flugzeuge vertragen“. Der europäische Luftfahrt-Konzern kündigte an, dass sich jetzt Kontakte anbahnen müssten.

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Iran zurück auf dem Weltmarkt
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18.01.2016
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