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Molkerei:
Milchwerk in Strückhausen vor Aus

STRüCKHAUSEN Nach 127 Jahren droht einem der traditionsreichsten Milchwerke im Norden das endgültige Aus. Wie das Deutsche Milchkontor (DMK/ehemals Nordmilch) am Mittwoch in Bremen im Anschluss an eine Wirtschaftsausschuss-Sitzung mitteilte, soll im Zuge eines Werksstrukturkonzepts der Standort in Strückhausen (Kreis Wesermarsch) geschlossen werden. 56 Mitarbeiter sind nach Angaben der größten genossenschaftlich organisierten Molkerei von der Schließung in Strückhausen betroffen. Als Zeitraum nannte eine Sprecherin „2012 oder 2013“.

„Mit der Fusion war absehbar, dass es Veränderungen in der Werksstruktur von 20 Produktionsstandorten mit über 50 teilweise sehr ähnlichen Produktionsabteilungen geben muss“, sagte Sönke Voss, Geschäftsführer Produktion. Geplant sei eine Bündelung der Produktionskompetenzen, um die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern. Nordmilch hatte sich im Mai 2011 mit der Molkerei Humana zu DMK zusammengeschlossen.

Nach Angaben des Molkereiriesen sind an zehn der 20 Produktionsstandorte Veränderungen vorgesehen. Neben dem Werk in Strückhausen soll auch die 100-prozentige Tochter Milchhof Magdeburg geschlossen werden. Zudem seien interne Verlagerungen von Produktionsabteilungen geplant. Insgesamt seien 156 der 5657 Arbeitsplätze von den Strukturmaßnahmen betroffen. Die zuständigen Gremien sollen bis Ende des Jahres über das Konzept entscheiden.

Profitieren soll das DMK-Werk in Edewecht (Kreis Ammerland). „Für Edewecht bedeutet das Werksstrukturkonzept eine Stärkung“, sagte die Sprecherin. Im Ammerland sollen die Käseproduktionskapazitäten ausgebaut werden.

Als Grund für die Schließung des Werkes in Strückhausen nannte die Sprecherin die Bündelung der Produktion bei Magermilch und Vollmilchpulver in Zeven. „Der Standort Strückhausen rechnet sich nicht mehr“, sagte sie. Mit den betroffenen Mitarbeitern werde nach sozialverträglichen Lösungen gesucht.

Das Werk in Strückhausen, 1884 von Bauern aus der Region gegründet, war lange Zeit vor allem für die Eisproduktion (Botterbloom/Nord-Eis) bekannt. Erst im Oktober 2010 war die ausgelagerte Eissparte mit 160 Mitarbeitern vom Eiskonzern R & R Ice Cream (Osnabrück) geschlossen worden.

Niedersachsens Landwirtschaftsminister Gert Lindemann (CDU) reagierte mit Unverständnis auf die Ankündigung. Es sei nicht der richtige Umgang mit Arbeitnehmervertretern, sie erst dann über die Umstrukturierungen zu informieren, wenn das Konzept bereits durch den Aufsichtsrat beschlossen sei.

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