NWZonline {{SHARING.setTitle("Mit größerer Familie in die Zukunft")}}

Autohandel:
Mit größerer Familie in die Zukunft

Oldenburg/Rheine Denkt Karl-Heinz Peschel an das Autojahr 2016 bei Mercedes, dann kommt er ins Schwärmen: Die „tolle“ neue E-Klasse, ein „sehr gelungenes“ S-Klasse-Cabrio, ein „sehr schönes“ C-Klasse-Cabrio und noch einiges mehr sei zu erwarten, sagt der Geschäftsführer des Autohändlers Senger in Oldenburg in seinem Büro, mit Blick auf die Außenflächen. 2016 wird ein interessantes Jahr. Mit dem Jahresbeginn hatte die Senger-Gruppe aus dem westfälischen Rheine – wie berichtet – die Rosier-Gruppe Nord in Oldenburg (rund 300 Millionen Euro Umsatz/5800 verkaufte Autos) übernommen.

Peschel, der bereits seit 1989 bei dem Oldenburger Unternehmen tätig ist und viele Jahre die Geschäfte gemeinsam an der Seite des einstigen Gesellschafters Thomas Rosier mit geführt hatte, bleibt noch einige Zeit an Bord. Er wurde von Senger gebeten, den Übergang und die Suche nach einem Nachfolger zu begleiten. Peschel sagte zu. Aber er hat seinen 65. Geburtstag, den 17. Februar 2017, fest vor Augen: Da peilt er den Ruhestand an.

Die Übernahme habe „in einem sehr freundlichen und vertrauensvollen Kontext stattgefunden“, erzählt Peschel. Einstweilen sind offenbar keine großen Veränderungen zu erwarten. „Wir bleiben so bestehen“, sagte der Oldenburger Geschäftsführer in einem Gespräch mit dieser Zeitung.

Mit Rosier hatte Senger, eine der großen deutschen Autohandelsgruppen, insgesamt elf Mercedes-Benz-Autohäuser im Oldenburger Land und Ostfriesland erworben. Die Standorte sind in Oldenburg, Wilhelmshaven, Wittmund, Aurich, Emden, Westerstede, Bad Zwischenahn und Friesoythe.

Jetzt sind die Oldenburger Teil der ungleich größeren Senger-Gruppe. Sie kommt mit fast 49 Standorten in acht Bundesländern auf 1,1 Milliarden Euro Umsatz und 28 000 Fahrzeugverkäufe.

Die Vorteile liegen für Beobachter auf der Hand. So grenzten etwa die bisherigen Vertriebsgebiete aneinander.

Auch Peschel wies zudem auf Veränderungen im Autohandel hin, allein schon durch die Prozesse in der „digitalen Welt“ und den Druck auf Margen in Vertrieb und Service. Klassische Autohäuser veränderten sich.

Zudem ist in der Branche generell ein gewisser Zwang zu größeren Einheiten spürbar. Auch Daimler als Konzernmutter für Mercedes-Benz hat dieses – wie mehrfach berichtet – in ihrem Einflussbereich forciert.

In der Senger-Gruppe, erläutert Peschel, würden die Standorte eigenständig geführt, mit eigenen Geschäftsführungen. Einige Funktionen liefen natürlich zentral. Nach derzeitigem Stand blieben aber „auch die sogenannten Stabsfunktionen erhalten“.

Das wird man bei den mehr als 670 Mitarbeitern an den bisherigen Rosier-Standorten gern hören. Sie wurden von Senger alle mit übernommen.

Bürgerfelde
Bild zur News: Tage der Oldenburger Jugendherberge sind gezählt

Stadtentwicklung
Tage der Oldenburger Jugendherberge sind gezählt

Eine Sanierung des Gebäudes an der Alexanderstraße wäre zu teuer. An der Straßburger Straße entsteht deshalb ein Neubau.

Oldenburg/Oslo
Bild zur News: Zeichen für die mutigen Friedensstifter

Kommentar Zu Friedensnobelpreis
Zeichen für die mutigen Friedensstifter

Das Ende dieses blutigen und brutalen Bürgerkriegs in Kolumbien ist alles andere als ein Selbstläufer. Dass Präsident Juan Manuel Santos jetzt den Friedensnobelpreis erhielt, sollte all jenen Mut geben, die versuchen, Frieden zu stiften, findet NWZ-Politikredakteurin Stefanie Dosch.

Oldenburg
Bild zur News: Mehrere Fahrzeuge auf Huntebrücke beschädigt

Anhängerdach Verloren
Mehrere Fahrzeuge auf Huntebrücke beschädigt

Das Metalldach war laut Polizei nicht richtig gesichert, löste sich auf der Brücke und beschädigte mehrere nachfolgende Fahrzeuge. Die vorläufige Schadenssumme beläuft sich auf rund 20.000 Euro.

Oldenburg
Bild zur News: 30 Minuten Albtraum im Kellerlabyrinth

Nwz öffnet Türen
30 Minuten Albtraum im Kellerlabyrinth

In totaler Dunkelheit durch unbekanntes Terrain? Schwer bepackt in extremer Hitze? Ruhe bewahren, wenn Sirenen heulen und Menschen schreien? Für die Kräfte der Oldenburger Feuerwehren nur ein weiterer Tag bei der Arbeit.

Streek
Bild zur News: Filialen  schließen im Januar

Aldi-Markt In Streek
Filialen schließen im Januar

Die bisherigen Filialen sollen im Markt auf der Schützenwiese zusammengelegt werden. Kündigungen soll es nicht geben.

Oldenburg
Bild zur News: Lost im Geschenke-Dschungel

Tussiblog Bonny & Claudia
Lost im Geschenke-Dschungel

Das erste Weihnachten mit Mirko steht an! Geschenketechnisch ist das für ein Pärchen eine knifflige Angelegenheit, findet Claudia. Eine „Totenkopfschale“ für ihren Freund? Ein Kissen in Form einer Schinkenkeule? Ein „Wüsten von oben“-Bildband? Alles furchtbar! Und was Mirko ihr wohl schenkt...?

Brake/Berlin
Bild zur News: Null Interesse an Braker Bahnhof bei Versteigerung

Kein Bieter Gefunden
Null Interesse an Braker Bahnhof bei Versteigerung

Der Bahnhof stand Freitagnachmittag bei einem Mindestgebot von 98.000 Euro in Berlin zur Versteigerung an. Dem Werben des Auktionators erlag allerdings keiner der rund 150 potenziellen Käufer.

Wildeshausen
Bild zur News: „Hallo Niedersachsen“ berichtet über den Fall Shahidi

Wildeshauser Ex-Bürgermeister
„Hallo Niedersachsen“ berichtet über den Fall Shahidi

Thema des NDR-Regionalmagazins sind üppige Sofortpensionen für ehemalige Bürgermeister. Dr. Kian Shahidi erhält seit seinem 46. Lebensjahr ein Ruhegehalt.

Oldenburg
Bild zur News: Gina Solera – So lebt es sich als  Oldenburger Dragqueen

Nwzplay-Serie „kurzgeschnackt“
Gina Solera – So lebt es sich als Oldenburger Dragqueen

Seit seinem Amtsantritt im September besucht NWZ-Chefredakteur Lars Reckermann Menschen in der Region. In der neuen Folge stellt sich Draqueen Gina Solera vor und plaudert aus dem Nähkästchen. Die Themenvielfalt reicht von Schminktipps bis zum Rotlichtviertel.