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Ohne Handy produktiver

Lüneburg/Trier/Vechta Ein Handyverbot am Arbeitsplatz kann einer neuen Untersuchung zufolge die Produktivität der Beschäftigten steigern. Auch würden Handyverbote offenbar nicht als Misstrauenssignal des Arbeitgebers wahrgenommen, sagte der an der Studie beteiligte Lüneburger Volkswirtschaftler Mario Mechtel von der Universität Lüneburg am Freitag. An der Untersuchung waren außerdem Forscher aus Vechta und Trier beteiligt.

Um Daten für eine andere Studie zu sammeln, hatte die Universität Trier zuvor mehr als 100 Halbtagsjobs als Telefon-Interviewer vergeben. Die Handy-Forscher nutzten diese Mitarbeiter auch als Testpersonen für ihr Experiment. Die Produktivität der Telefon-Interviewer mit dem Handy-Verbotsschild im Büro lag durchschnittlich um mehr als zehn Prozent über der Vergleichsgruppe.

Mehr als 90 Prozent der Befragten hätten zudem angegeben, dass die Handynutzung von der Arbeit ablenken könne, sagte Mechtel.

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