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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

„Weite Umfahrung nicht möglich“

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Munition:
„Weite Umfahrung nicht möglich“

Borkum/Hannover Der fehlende Netzanschluss für den bereits fertig in der Nordsee stehenden Offshore-Windpark Riffgat wirft auch Fragen zu möglichen Planungsfehlern auf – wie Zuschriften von Lesern zeigten. Wie konnte dem Netzbetreiber Tennet (Bayreuth) der beantragte Trassenverlauf für sein Stromkabel durch ein offenbar problematisches, enges Seegebiet überhaupt genehmigt werden? Wie berichtet, führt Tennet nun „nicht zu erwartende“ Munitionsfunde im Trassenverlauf zwischen den Inseln Borkum und Memmert (siehe Grafik) als Grund für die aktuellen Verzögerungen beim Netzanschluss an.

Zuständig für den 2011 erteilten Planfeststellungsbeschluss ist die niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Hannover. Die Behörde teilte auf Anfrage dieser Zeitung mit: „Da die Situation technisch lösbar ist, bestand hier kein Grund, die Trasse nicht zu genehmigen.“

Tatsächlich besteht diese Lösung darin, dass zurzeit intensiv nach Munition am Meeresgrund gesucht wird. Nach Angaben von  Tennet wurde bereits Material mit einem Gesamtgewicht von 28 Tonnen geborgen. Der Trassenverlauf führt relativ nah an einem Gebiet zwischen Borkum und Memmert vorbei, in dem nach dem Krieg große Mengen Munition versenkt worden waren. Das Gebiet ist auf Karten vermerkt.

Diese gelten teilweise als nicht ganz exakt. Zudem verweisen Fachleute auf strömungsbedingte Bewegungen am Meeresgrund. Tennet wurde dafür kritisiert, mit diesen Problemen offenbar nicht gerechnet zu haben.

In Hannover verwies man darauf, dass es Aufgabe der Planfeststellungsbehörde sei, über die öffentlich-rechtliche Zulässigkeit eines Antrages eines Vorhabenträgers zu entscheiden. Dabei seien „vielfältige öffentliche und private Belange“ zu berücksichtigen. Ein in der Abwägung zu berücksichtigender Belang sei die „Meidung von Gebieten, bei denen bekannt ist, dass sie mit Kampfmitteln belastet sind“, erläuterte eine Sprecherin. Dem sei „durch die Trassierung weitestgehend Rechnung getragen worden. Eine großräumige Umfahrung des Gebiets war aufgrund der örtlichen Gegebenheiten nicht möglich.“

Im Verfahren sei der Kampfmittelbeseitigungsdienst beteiligt, erläuterte die Sprecherin. „Soweit im Umfeld des Verklappungsgebiets Munitionsreste nicht auszuschließen waren, haben wir im Planfeststellungsverfahren entsprechende Vorsorge getroffen.“ Ein „Versagungsgrund“ für die Genehmigung der Trasse habe angesichts der Lösbarkeit der Situation nicht vorgelegen.

Wie berichtet, will Tennet ab September wieder Munitionsreste räumen. Ab Februar 2014 soll ein Netzanschluss für Riffgat stehen. EWE als Windparkbetreiber, der den Windpark im Juli fertigstellte, hat wegen des Einnahmeausfalls bereits Rechnungen an Tennet geschrieben. Erste Beträge wurden beglichen. Offen ist noch, ob Tennet die Beträge auf die deutschen Stromverbraucher umlegen darf.

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