Landwirtschaft:
Milch-Fördergeld macht munter

Viehhalter in Ostfriesland begrüßen angekündigte Unterstützung

Das Förderprogramm für die Milchregion Weser-Ems biete auch Chancen für den Tourismus. Sorge mache indes die wachsende Zahl an Kompensationsflächen.

Hannover/Krummhörn Die von der Landesregierung angekündigten Förderprogramme für die Milchregion Weser-Ems machen den Viehhaltern in Ostfriesland Hoffnung. „Sollte das Konzept tatsächlich funktionieren, wäre es eine Möglichkeit für die hiesigen Milchbauern, für die Region und auch für den Tourismus“, sagte Karin Mansholt vom Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM) am Sonnabend.

Gleichzeitig forderte die Milchbäuerin aus Krummhörn (Landkreis Aurich) erneut ein unabhängiges Monitoring für Kompensationsflächen. Dies sei gerade angesichts der Diskussionen um den Masterplan Ems 2050 und die damit verbundene Flächensuche dringend erforderlich, sagte sie.

Die Landwirte in der Emsregion sind in Sorge, zukünftig kostendeckend wirtschaften zu können. Unter anderem führe die wachsende Zahl an Kompensationsflächen dazu, dass Weide- und Futterflächen knapp und teuer werden, teilte der BDM mit.

Das Agrarministerium und das Umweltministerium in Hannover hatten am Freitag das gemeinsame Programm „Grünland schützen – Weidetierhaltung fördern“ angekündigt.

Es beinhaltet die Aufstockung des bereits gestarteten Weidemilchprogramms, eine mit EU-Geldern gespeiste Grünlandförderung sowie die Förderung regionaler Milchprodukte. „Fast hundert Millionen Euro stehen als Prämie für Grünland zur Verfügung“, sagte Landwirtschaftsminister Christian Meyer (Grüne).

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Milch-Fördergeld macht munter
Das Förderprogramm für die Milchregion Weser-Ems biete auch Chancen für den Tourismus. Sorge mache indes die wachsende Zahl an Kompensationsflächen.
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