Verkehr:
Neue Huntebrücke ab Herbst in Betrieb

Arbeiten an Stahlkoloss sollen Ende September abgeschlossen werden – Aufwendiges Bauprojekt

Die bundesweit größte Klappbrücke verbindet Berne und Elsfleth. Der Neubau ersetzt die alte Hubbrücke von 1951.

Berne An der Hunte entsteht zurzeit die größte Klappbrücke Deutschlands. Sie wird Teil der neuen Bundesstraße 212 und verbindet nach ihrer Fertigstellung die Gemeinde Berne mit der Stadt Elsfleth (Landkreis Wesermarsch).

Wie Joachim Delfs, Leiter des Geschäftsbereichs Oldenburg der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, auf Nachfrage der NWZ  sagte, sollen die Brückenbauarbeiten Ende September abgeschlossen werden. Zusammen mit einem 1,5 Kilometer langen neuen Straßenabschnitt wird die Brücke laut Delfs noch im Spätherbst dieses Jahres für den Verkehr freigegeben.

Die Klappbrücke ersetzt die Hubbrücke von 1951. Sie entsteht 20 Meter unterhalb der markanten Huntebrücke, über die seit Jahren der Verkehr zwischen der südlichen und nördlichen Wesermarsch verläuft. Es ist eines der technisch aufwendigsten Bauprojekte, das Joachim Delfs je betreut hat.

Die Klappbrücke hat eine Spannweite von 80 Metern. Das Klappenteil kann in zwei Stufen auf maximal rund 60 Meter angehoben werden. Da die Klappbrücke im Vergleich zur Hubbrücke allerdings 1,90 Meter höher gebaut wird, muss die Klappe nicht so häufig für den Schiffsverkehr geöffnet werden. Dadurch wird es nach Angaben von Joachim Delfs auch für die Autofahrer unterm Strich weniger Wartezeiten vor der Brücke geben.

Laut Delfs kostet die neue Brücke rund 20 Millionen Euro. Die gesamte Ortsumgehung Berne schlägt mit insgesamt 95 Millionen Euro zu Buche.

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Die bundesweit größte Klappbrücke verbindet Berne und Elsfleth. Der Neubau ersetzt die alte Hubbrücke von 1951.
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