Anschlag:
Rattengift auf Brötchen: Noch keine heiße Spur

Die Ermittler suchen weiter nach dem Unbekannten, der vergiftete Brötchen unter die Mitarbeiter einer Firma in Steinfeld gebracht hat. Die Polizei hat einen Zeugenaufruf gestartet.

Steinfeld Nach dem Giftanschlag auf die Mitarbeiter einer Firma in Steinfeld (Kreis Vechta) hat die Polizei noch keinen Hinweis auf den Täter. Eine Befragung aller Mitarbeiter habe keine neuen Erkenntnisse gebracht, sagte ein Sprecher der zuständigen Polizei in Cloppenburg am Donnerstag. Die Ermittler suchen nun nach Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben könnten.

Am Dienstag hatten die Mitarbeiter eines Autozulieferers zwei abgestellte Kunststoffboxen mit belegten Brötchen entdeckt. Sie waren vor zwei Eingangstüren abgestellt. Weil sie dachten, es handele sich um die Aufmerksamkeit eines Kollegen, der Geburtstag hatte, aßen 25 Angestellte die belegten Brötchen. Später bemerkten einige merkwürdige Substanzen an den Nahrungsmitteln, daraufhin suchten sie Krankenhäuser auf.

Am Mittwoch stellte sich nach entsprechenden Untersuchungen heraus, dass die Brötchen mit Mäuse- und Rattengift versetzt waren, allerdings in einer nicht tödlichen Dosis. Die Opfer kamen vorsorglich in verschiedene Krankenhäuser der Region, wo sie mindestens 72 Stunden unter Beobachtung bleiben müssen.

Mehr dazu in der nächsten Ausgabe der NWZ.

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Rattengift auf Brötchen: Noch keine heiße Spur
Die Ermittler suchen weiter nach dem Unbekannten, der vergiftete Brötchen unter die Mitarbeiter einer Firma in Steinfeld gebracht hat. Die Polizei hat einen Zeugenaufruf gestartet.
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19.04.2013
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