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NWZonline {{SHARING.setTitle("Tumorzentrum für Freundin des Klinik-Chefs")}}

Unruhe In Wilhelmshaven:
Tumorzentrum für Freundin des Klinik-Chefs

Wilhelmshaven Montags kommt der Chef gern etwas später – und am Freitag geht er zuweilen früher. Wer mit Reinhold Keil, dem Geschäftsführer des städtischen Krankenhauses in Wilhelmshaven, etwas besprechen möchte, sollte dies nicht am Montagmorgen oder Freitagnachmittag planen. Denn dann sitzt der Krankenhausmanager meist im Flieger, um die Wochenenden gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin bei Freiburg zu verbringen.

Im ehemaligen Reinhard-Nieter-Krankenhaus, das nach der Übernahme des katholischen St.-Willehad-Hospitals inzwischen in Klinikum Wilhelmshaven umbenannt wurde, sprechen sie inzwischen vom „Di-Mi-Do-Geschäftsführer“, der lediglich vom Dienstag bis Donnerstag für andere ansprechbar ist.

Noch kein halbes Jahr ist der 55-jährige gelernte Elektriker Chef in Wilhelmshaven, nachdem er zuvor im Januar 2014 als Klinikmanager von der Universitätsklinik Freiburg fristlos entlassen worden war. Während es in Süddeutschland um Fahrten mit Chauffeur und Dienstlimousine zu Fußball-Bundesligaspielen ging, hat Keil in Wilhelmshaven unter anderem dadurch für Aufsehen gesorgt, dass er seiner Partnerin einen besonders lukrativen Job verschaffen möchte.

Dabei geht der Krankenhauschef offenbar mit so viel Energie vor, dass der Vorsitzende des zuständigen Aufsichtsrates, der Wilhelmshavener SPD-Ratsherr Peter Debring, resigniert das Handtuch warf und alle Ämter im Zusammenhang mit dem Krankenhaus niederlegte. Rechtsanwalt und Notar Debring möchte mit der Angelegenheit nichts mehr zu tun haben, nachdem er erkennen musste, dass er die vom Klinikgeschäftsführer betriebene Entwicklung im Aufsichtsrat nicht stoppen konnte.

Es geht um die Gründung eines Zentrums für Tumorbiologie und Integrative Medizin. Die Stellenausschreibung für den geschäftsführenden Direktor des Zentrums ist so speziell auf die berufliche Situation von Keils Lebensgefährtin zugeschnitten, dass der Job für andere Interessenten kaum mehr infrage kommen konnte.

Neben Fragen des persönlichen Stils geht es bei der Angelegenheit um sehr viel mehr. Debring: „Das Krankenhaus hat nach der Übernahme des St.-Willehad-Hospitals so viel andere und dringendere Probleme, dass die Planung eines Tumorzentrums absolut unangemessen ist.“ Außerdem gebe es keine seriöse Finanzplanung für das Vorhaben. Als er dann zusätzlich noch festgestellt habe, dass Wilhelmshavens Oberbürgermeister Andreas Wagner (CDU) an ihm als Vorsitzenden vorbei mit anderen Aufsichtsratsmitgliedern gekungelt habe, um die Planung des Zentrums durchzusetzen, habe er die Konsequenzen gezogen und sei von seinen Krankenhaus-Ämtern zurückgetreten. Das neue Tumorzentrum soll nach dem Willen der Planer eine Ergänzung zum vorgesehenen Neubau des Wilhelmshavener Krankenhauses werden.

Es gibt Mutmaßungen, dass Kräfte den Plan verfolgen, das städtische Krankenhaus bei passender Gelegenheit möglichst gewinnbringend zu privatisieren.

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