NWZonline {{SHARING.setTitle("Vorsicht vor giftigen Früchten")}}

ZIERPFLANZEN:
Vorsicht vor giftigen Früchten

Kinder sind besonders gefährdet, da sie gerne alles in den Mund stecken und vieles probieren. Obendrein sind viele giftige Früchte den essbaren täuschend ähnlich.

von Peter Busch

D ie Verwertung von wild wachsenden Früchten zum Verzehr wird immer beliebter, zumal etliche Ziergehölze, wie Wildapfel, Zierpflaumen und -kirschen sowie Zierquitten, auch schmackhafte und essbare Früchte ausbilden.

Als Grundregel kann aber nur empfohlen werden, von allen Früchten die Hände wegzulassen, die einem nicht hundertprozentig als giftfrei und essbar bekannt sind. Auch die häufig gehörte Meinung, dass bestimmte Beeren ja auch von Vögeln gefressen werden und daher nicht giftig sein können, ist ein gefährlicher Trugschluss: Etliche Früchte sind zwar tatsächlich für Vögel ungiftig, führen aber beim Menschen zu Vergiftungssymptomen.

Kinder sind durch Pflanzenvergiftungen besonders gefährdet, da sie als Kleinkinder gerne alles in den Mund stecken und später aus Neugier vieles probieren. Besonders gefährlich sind dabei Pflanzen, die außerordentlich attraktiv erscheinen oder die den essbaren Früchten ähneln. Wichtig ist vor allen Dingen eine Aufklärung und die Erziehung zur Vorsicht vor unbekannten Pflanzen.

Neu in den Gärten und den meisten unbekannt ist die Kermesbeere, Phytolacca, deren Pflanzenteile giftige Alkaloide enthalten.

Für Kinder besonders gefährlich sind die Früchte, da sie brombeerartig eingeschnürt sind und von daher eine gewisse Ähnlichkeit zu Brombeeren zeigen. Da die Kermesbeeren aber in einem kolbenartigen Fruchtstand stehen, kann man jedem Kind den Unterschied leicht verdeutlichen.

Die attraktive Kermesbeere gehört aber glücklicherweise nicht zu den tödlich gefährlichen Giftpflanzen. Verbreitet wird sie über Vögel, die die Beeren fressen und den Samen später wieder ausscheiden. So ist es erklärlich, dass die Kermesbeere urplötzlich im Garten auftaucht.

Eine beliebte Zierpflanze, die jetzt Früchte bildet, ist der Kirschlorbeer, Prunus laurocerasus. Der deutsche wie der botanische Name beschreibt deutlich das Aussehen: eine lorbeerblättrige Pflanze, welche schwarze Kirschen als Früchte trägt. Dieser Strauch stammt aus Nordpersien und wird bei uns häufig als Ziergehölz angepflanzt. Die bis zu haselnussgroßen Früchte, die zuerst grün sind und zum Herbst schwarz werden, enthalten wie Kirschen einen Steinkern.

Das Fruchtfleisch des Kirschlorbeers ist ungiftig, die Giftstoffe, blausäurehaltige Glykoside, sind in größeren Mengen im Stein und in den Blättern enthalten. Zerreibt man ein Blatt, kann man diese Giftstoffe am Geruch nach Bittermandelöl sofort erkennen. Wegen seiner Giftigkeit gehört der Kirschlorbeer zu den Arten, die nicht in die Nähe von Spielplätzen gepflanzt werden sollen.

Nicht zu verwechseln sind die Früchte des Kirschlorbeers mit der tödlich giftigen Tollkirsche, die zuckersüß ist. Diese Frucht kann man leicht von Kirschen unterscheiden, da sie über keinen Stein verfügt.

Zu warnen ist zudem vor der Gewöhnlichen Heckenkirsche, Lonicera xylosteum. Die attraktiven, scharlachroten, erbsengroßen Früchte schmecken zwar unangenehm bitter, aber es kommt immer wieder zu Vergiftungen bei Kindern, sogar von Massenvergiftungen bei Schulausflügen wird berichtet.

Ahlhorn
Bild zur News: Feuer in   Imbiss  absichtlich gelegt

Brandstiftung In Ahlhorn
Feuer in Imbiss absichtlich gelegt

Mehr als sieben Monate sind seit dem Feuer in dem Ahlhorner Imbiss vergangen. Das Gebäude an der Wildeshauser Straße wird jetzt renoviert und saniert.

Barßel/Oldenburg
Bild zur News: Vergewaltigungsvorwurf nur eine Verschwörung?

Barßeler Flüchtlingsunterkunft
Vergewaltigungsvorwurf nur eine Verschwörung?

Laut Anklage soll der 36-Jährige aus Barßel die 41-Jährige beim Vergewaltigungsversuch gewürgt haben. Dies habe er auch getan, allerdings in einem anderen Zusammenhang.

Oldenburg
Bild zur News: Darum haben die Privaten eine Abfuhr kassiert

Stadtbusverkehr In Oldenburg
Darum haben die Privaten eine Abfuhr kassiert

Der ÖPNV wird weiter von der städtischen VWG geführt, die jährlich mit Millionen unterstützt wird. Jetzt hat sich jetzt die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) zu den Gründen geäußert.

Brake
Bild zur News: Polizei birgt Auto mit Leichnam aus der  Weser

Unglück In Brake
Polizei birgt Auto mit Leichnam aus der Weser

Die Rettungskräfte holten das Fahrzeug aus dem Wasser. Bei dem Toten handelt es sich um einen 18-Jährigen aus Wilhelmshaven.

Dinklage
Bild zur News: 62-Jährige schlägt Täter in die Flucht

Überfall In Dinklage
62-Jährige schlägt Täter in die Flucht

Der Mann hatte am Donnerstagmorgen eine Spielothek überfallen wollen. Doch da hatte er die Rechnung ohne die energische Angestellte gemacht. Wer hat etwas beobachtet?

Oldenburg
Bild zur News: Baskets holen Freese zurück

Verstärkung Für Ewe Baskets
Baskets holen Freese zurück

Die EWE Baskets Oldenburg haben Center Jannik Freese bis zum Saisonende verpflichtet. Freese spielte bereits von 2011 bis 2014 bei den Baskets, mit ihm will der Bundesligist verletzungsbedingte Ausfälle besser als in der Vergangenheit kompensieren können.

Oldenburg
Bild zur News: 1,2 Milliarden Euro für den Glasfaser-Ausbau

Ewe Investiert Im Nordwesten
1,2 Milliarden Euro für den Glasfaser-Ausbau

Es ist eines der größten Investitionsprojekte in der Unternehmensgeschichte. Ziel sei es, in den kommenden zehn Jahren rund einer Million Haushalten in der Region einen direkten Glasfaser-Internetanschluss zu bieten.

Oldenburg
Bild zur News: Polizei warnt vor falschen Bewerbungsmails

Cyber-Kriminalität
Polizei warnt vor falschen Bewerbungsmails

Schadsoftware im Anhang: Die vermeintlichen Bewerbungsschreiben enthalten den Verschlüsselungstrojaner „Goldeneye“. Sechs Fälle aus Oldenburg und dem Ammerland wurden gemeldet. Die Anwender sahen einen Totenkopf.

Oldenburg
Bild zur News: Neuer Partner – Ex muss keinen Unterhalt  zahlen

Urteil In Oldenburg
Neuer Partner – Ex muss keinen Unterhalt zahlen

Die Frau war nach der Trennung bei ihrem neuen Lebenspartner eingezogen. Und es gab noch mehr Hinweise, dass die neue Partnerschaft „verfestigt“ ist, so dass der Zahlungsanspruch entfällt.