• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
+++ Eilmeldung +++
Aktualisiert vor 17 Minuten.

Urteil am Bundesverwaltungsgericht
Vorerst kein Bau der A 20 zwischen Westerstede und Jaderberg

NWZonline.de Speziale

2G+1

2Gpluseins: Eltern werden in der Pandemie: „Never google with Kugel“ – das ist nur der Anfang

01.06.2022

Hage Spätestens wenn man ein Kind erwartet, hört man mit Sicherheit einmal den Spruch: „Never google with Kugel“ (zu deutsch: Suche nicht über Google in der Schwangerschaft). Und wie viel Wahrheit in diesem Satz steckt, erfährt man am eigenen Leib auch erst in der Schwangerschaft. Denn das ist eine Zeit, in der es zwickt und hakt. Meine Frau hat glücklicherweise eine Schwangerschaft, die eigentlich nach Plan verläuft. Ohne Blutungen, ohne vorzeitige Wehen – jedenfalls bisher. Nichtsdestotrotz schrillen bei uns bei jedem Wehwehchen die Alarmglocken. „Rückenschmerzen in der Schwangerschaft“ - diesen Satz habe ich schon mehrfach bei Google eingetippt. Von einer drohenden Fehlgeburt bis zu Entwicklungsfehlern des Kindes kam dabei als Suchergebnisse eigentlich alles vor. Der Arzt hingegen zeigte sich sehr entspannt und verwies auf typische Wachstumsschmerzen und hormonell bedingte Veränderungen. Der Entspannung war das deutlich dienlicher als jeder Foreneintrag bei Google.

Der Fluch der Facebook-Gruppen

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Familiennewsletter der Nordwest Mediengruppe erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Aus meiner Erfahrung der vergangenen Monate (mittlerweile 28. Woche) würde ich aber sagen, dass der Spruch „never google with kugel“ ergänzt werden sollte: „Never google with kugel or join a facebook pregnancy-group“ (zu deutsch: Suche nicht über Google in der Schwangerschaft und tritt keiner Facebook Schwangerschafts-Gruppe bei). Denn: Das, was dort geteilt wird, liest sich schlimmer als jeder Thriller. Es ist zum Teil grauenvoll und unfassbar traurig. Die Vorfreude über die Schwangerschaft und bald das Kind in den Händen zu halten, weicht einer Traurigkeit bis dato ungekannten Ausmaßes. Man ist ohnehin auf einer Hormon-Achterbahn, auch als Mann. Die Angst, dass etwas passieren könnte, ist allgegenwärtig. Und dann liest man von stillen Geburten in der 30+ Schwangerschaftswoche. Obgleich man sich nach der 12. Woche eigentlich einigermaßen „sicher“ fühlte und die große Angst einer ständigen Anspannung gewichen war. Durch solch negative Ereignisse wird die Angst dann aber nur noch zusätzlich beflügelt. Das hilft niemandem – und schreitet weit über jedes normale Maß an Empathie und Mitgefühl hinaus. Deshalb empfehle auch ich: Never google with kugel or join a facebook pregnancy-group. Wie ist das bei euch? Helfen euch solche Gruppen oder habt ihr sie nach einem kurzen Aufenthalt wieder verlassen? Schreibt mir gern und berichtet von euren Erfahrungen.

Weitere Beiträge des 2Gpluseins-Blogs der NWZ findet ihr auf nwzonline.de/2gpluseins - oder ihr klickt einfach hier.

Aike Sebastian Ruhr Redakteur / Redaktion Norden
Rufen Sie mich an:
0171 4367885
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.