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NWZonline.de Speziale

75 Jahre NWZ

Citipost und Zustellgesellschaft: Hier geht seit 15 Jahren die Post ab

12.06.2021

Oldenburg Wohl in kaum einem anderen Bereich lässt sich so gut erkennen, wie sehr sich die NWZ in den vergangenen 75 Jahren gewandelt hat, wie in der Logistik. Wurden die ersten Zeitungen in den Jahren nach der Gründung noch im Straßenverkauf an den Mann oder die Frau gebracht, prägte später über Jahrzehnte das Abonnement das Geschäft. Die Leser waren und sind es gewohnt, ihre gedruckte Zeitung morgens bis spätestens um 6 Uhr im Briefkasten zu finden. „Wir gehören bei vielen Menschen in den Tagesablauf“, sagt Jan Fitzner, Geschäftsführer von NWZ-Zustellgesellschaften und Citipost Nordwest.

Längst stellt das Unternehmen aber nicht mehr „nur“ die Zeitung zu. „Eine Zeitungszustellung ist eigentlich die größte Expressleistung in Deutschland“, sagt Fitzner. „Da ist etwas um Mitternacht fertig und ist flächendeckend in jedem Haushalt vor 6 Uhr da. Das macht kein anderer.“ Vor 15 Jahren sei deshalb der Gedanke gereift, die Infrastruktur zu öffnen und auch andere Dinge anzubieten. Die Aufhebung des Briefmonopols gab den rechtlichen Rahmen vor. Ende 2005 wurde die Citipost Nordwest gegründet.

Auch Lebensmittel

Fitzner, schon damals an Bord, erinnert sich noch gut an die Anfänge: „Wir mussten erst einmal lernen, was die Kunden brauchen. In den ersten zwei, drei Jahren haben wir uns mehrfach neu erfinden müssen.“ War die Kernidee zunächst, Briefe mitzunehmen, um die Zeitungszustellung besser auszulasten, sei man längst zum „Versandoptimierer“ für Kunden geworden.

Denn verarbeitet werden heute Versandstücke jeglicher Art – vom Brief über Werbung und Pakete bis hin zu Lebensmitteln etwa für den Bünting-Onlineshop „mytime“ und den Lieferservice „MeinMarktstand“. „Im Prinzip können wir uns um alles kümmern, was ein Mensch tragen kann“, sagt Citipost-Vertriebsleiter Henning Lüschen.

Längst sind Citipost und Zustellgesellschaft dabei auch über die traditionelle NWZ-Region hinausgewachsen. Das eigene Zustellgebiet erstreckt sich mittlerweile über weite Teile des Weser-Ems-Gebiets – von Nordenham bis Vechta und von Norden und Papenburg bis Delmenhorst.  

Verarbeitet und über Partner zugestellt werden Briefe, Pakete und Co. aber problemlos auch bundes-, ja weltweit – und das an sechs Tagen in der Woche. „Wir sind zwar für die Kunden von hier, das Weser-Ems-Gebiet, aber wo es hingeht, das kann überall sein“, so Fitzner. Zählt man alle Gesellschaften, die mit NWZ Logistik verbunden und unter der Marke „Nordwest-Boten“ vereint sind, zusammen, so sind hier 2500 Mitarbeiter tätig.

160 000 Briefe täglich

160 000 Briefe verarbeitet die Citipost täglich im Verteilzentrum an der Wilhelmshavener Heerstraße in Oldenburg. Davon werden 70 000 über die eigene NWZ-Zustellgesellschaft in der Region verteilt. Dazu kommen täglich 80 000 Zeitungen sowie wöchentlich mehrere Hunderttausend Wochenblätter. Und – neben den Warensendungen im Briefnetz – werden auch noch täglich rund 1100 Pakete zugestellt: 600 im Kurier-Express-Bereich und 500 für den Paketdienstleister GLS in der Oldenburger Innenstadt.

Letztere übrigens emissionsfrei. Die Ware wird von GLS zunächst ins City-Depot geliefert und von dort mithilfe von speziellen E-Lastenrädern vom Typ „MovR“ zu den Empfängern gebracht.

„In Sachen Nachhaltigkeit sind wir wirklich Pioniere“, sagt Timm Schröder, Leiter Disposition bei der Zustellgesellschaft. Um dem nachhaltigen Anspruch gerecht zu werden, setzt die NWZ-Logistik neben Lastenrädern und Elektrotransportern auch auf eine eigene Photovoltaikanlage. „Seit 13 Jahren sind wir klimaneutral“, sagt Fitzner.

Neben dem Thema Nachhaltigkeit sieht Fitzner vor allem die Digitalisierung als Treiber für das Geschäft. Das betrifft zum einen die Arbeit der Mitarbeiter – von Zustellhinweisen über die Zeiterfassung bis zum Scannen. Zum anderen treibt die Digitalisierung aber auch das, was an Aufträgen kommt, vor allem E-Commerce. „Die Kunden wollen wissen, wann etwas losgeschickt wird, wann etwas ankommt und sie wollen auch mitteilen, was mit einer Lieferung passieren soll, wenn sie nicht da sind“, erläutert Fitzner. „Die ganze Zustellkette muss digital begleitet werden.“

Der Logistikmarkt sei weiter ständig in Bewegung. Und er bietet nach Ansicht von Fitzner noch viel Wachstumspotenzial, insbesondere im E-Commerce-Bereich.

Auch deshalb sei man stets auf der Suche nach neuen Depots und neuen „Nordwest-Boten“. „Wir haben immer offene Stellen“, betont Fitzner.


     www.citipost.de 
Jörg Schürmeyer Redakteur / Wirtschaftsredaktion
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