• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Deals
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
NWZonline.de Speziale

75 Jahre NWZ

WE-Druck: So arbeitet die Druckerei der Nordwest Mediengruppe

12.06.2021

Oldenburg Die Nordwest-Zeitung täglich am Frühstückstisch in Papierform zu lesen, ist für viele ein selbstverständliches Ritual. Doch bis zum Briefkasten des Kunden ist es ein weiter Weg – angefangen bei der abendlichen Herausgabe der Seiten und dem anschließenden Druck.

Die WE-Druck gehört zur Nordwest Mediengruppe und ist seit 1982 selbstständig am Markt tätig. Dass ein Verlag seine eigene Druckerei hat, ist längst nicht mehr selbstverständlich – und dass kontinuierlich investiert wird, ebenfalls nicht.

Und investiert wurde bei WE-Druck reichlich. „Wir haben im Jahr 2019 für zehn Millionen Euro die Rotation erneuert“, sagt Harold Grönke, Geschäftsführer der WE-Druck GmbH & Co KG. Vier Jahre zuvor waren bereits die Zeitungsweiterverarbeitung ausgetauscht und die Plattenherstellung modernisiert worden. Die neue Maschine arbeitet hochautomatisiert, beherrscht den vierfarbigen Druck aller Seiten und die automatische Verarbeitung von bis zu 20 Beilagen.

Knapper Rohstoff

Für mindestens 15 Jahre sei man in diesem Segment nun gut aufgestellt. Mehr als eine Million Zeitungen werden pro Woche gedruckt – darunter die Tageszeitungen, die Wochenblätter und Verlagsprodukte wie Sonderbeilagen.

Von der Betriebstechnik über die Zeitungsweiterverarbeitung bis zur Druckerei – bei der WE-Druck ist eine Kernmannschaft von 40 Leuten beschäftigt – „plus Abrufkräfte für die Wochenblätter“, sagt Grönke.

Dabei sind die Herausforderungen inzwischen andere als noch 1982 zur Gründung. Der Markt für Druckerpapier ist schwankend. Um möglichst nachhaltig zu wirtschaften, ist die Nutzung von Altpapier essenziell.

Allerdings „brauchen wir als Altpapier für den Druck höherwertigen Stoff, der aber immer knapper wird, während Verpackungspapier wie bei Paketen immer häufiger im Altpapier auftaucht“, sagt Grönke. Das Papier beziehe man von „wenigen internationalen Herstellern“, etwa aus Skandinavien – aber auch aus Deutschland und Großbritannien. Der Altpapieranteil liegt bei den meisten Papieren bei mehr als 80 Prozent, erklärt Grönke.

Im vergangenen Jahr hat die WE-Druck einen Umsatz von 65 Millionen Euro verzeichnet.

Doch wie sieht die Zukunft aus? „Wir bedienen mit dem gedruckten Produkt Gewohnheiten“, sagt Grönke, „wir werden weiter drucken, aber Frequenz und Umfang können sich ändern.“

Gewohnheiten bedienen

Aktualität müsse aufs Smartphone oder das Tablet. „Die elektronischen Angebote werden zunehmend Bestandteil des ehemals alleinstehenden Print-Angebotes“, sagt Grönke.

Die Anpassung an die Gewohnheiten der Kunden sei wichtig. „Und da sind wir in ständiger Beobachtung.“

Sabrina Wendt Redakteurin / Gesamtleitung Ostfriesland
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2042
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.