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NWZonline.de

Anzeige: Das Weserschlösschen Nordenham setzt auf Hausgemachtes und deutsch-amerikanische Küche

21.08.2020

Bei uns gibt es nichts aus der Tüte. Wir verzichten grundsätzlich auf Convenience Produkte“, sagt Frank Hennersdorf, der neue Pächter des Weserschlösschens am Fähranleger. Der Gastronom aus Weimar betreibt dort seit wenigen Wochen mit seiner Familie den Hotel- und Restaurantbetrieb. Das direkt an der Weser idyllische Gebäude aus dem Jahr 1907, das bis 1980 noch ein Bahnhof war, hatte es dem gelernten Koch auf Anhieb angetan.

Frank Hennersdorf hat ein Faible für geschichtsträchtige Orte. Er interessiert sich schon sehr lange für die Auswanderergeschichte in Deutschland. Der Umstand, dass sich von Nordenham aus Ende des 19. Jahrhunderts Tausende von Menschen mit dem Schiff auf den Weg nach Amerika gemacht hatten, spiegelt sich daher in seinem gastronomischen Konzept wieder.

Auf den rund 400 Quadratmetern des Restaurantbetriebs finden sich beispielsweise aufgestapelte alte Lederkoffer, Fotos aus längst vergangenen Tagen, alte Karten, ein historisches Modellschiff und seit neuestem eine riesige Ablichtung der Bremen, die ab 1847 als Passagier- und Frachtschiff von Bremerhaven nach New York fuhr. Und auch das gastronomische Angebot fokussiert sowohl die deutsche und die amerikanische Küche. Auf der Speisekarte steht unter anderem die in Rauch gegarte Rinderbrust mit Coleslaw - das ist ein amerikanischer Krautsalat - und Barbecuesoße, aber ebenso der Friesenteller mit Lachs aus dem Smoker, Nordseekrabben, Rollmops, skandinavischem Sherry-Sill, Bratkartoffeln und Knoblauchbrot. Ein weiterer Schwerpunkt im Weserschlösschen sind saisonale Gerichte wie die derzeit angebotenen Speisen mit Pfifferlingen. Kulinarische Vielfalt, ausgeklügelte Rezepte und Abwechslung werden bei Frank Hennersdorf und seinem rund 20-köpfigen Team großgeschrieben, weshalb es immer wieder Änderungen auf der Speisekarte - und nicht nur bei den jeweiligen Tagesangeboten - gibt. Der Weimarer, der bereits seit seinem 14. Lebensjahr beruflich in der Küche steht, bevorzugt persönlich das mit Bergkäse, Schinken, Meerrettich und süßem Senf gefüllte Braumeisterschnitzel. „Das ist echt der Hammer“, meint er schmunzelnd. „Dazu am liebsten Bratkartoffeln. Aber die muss man können.“ Das Weserschlösschen bietet darüber hinaus Veganes wie etwa den Veggie-Burger „Old School“ oder den in der scharfen Cayenne-Variante an.

Reservierung empfohlen

Weit mehr als 100 Gäste bewirtet Frank Hennersdorf derzeit am Tag. In den mondän wirkenden Räumlichkeiten haben um die 120 Besucher Platz, in Zeiten von Corona sind es 20 weniger. An den rustikalen Holztischen auf der Terrasse mit dem traumhaften Blick auf die Weser können weitere 100 Personen bedient werden. Es empfiehlt sich, vor allem am Wochenende einen Tisch zu reservieren. Dies ist entweder für die Zeit ab 17.30 Uhr oder ab 19.30 Uhr möglich. Zum Restaurant- und Hotelbetrieb gehören ferner ein hauseigener Kräutergarten und ein Spielplatz für den Nachwuchs.

Fisch und Thüringer Bratwurst „to go“

Neuestes Projekt von Frank Hennersdorf ist ein für die Gastronomie umgebauter Bauwagen, der erst seit dieser Woche vor dem Weserschlösschen steht. Hier können Thüringer Bratwurst, frischer Backfisch, Fischbrötchen und Makrelen von dem mit Holzkohle betriebenen Steckerfischer-Grill erworben werden. Ideal für all diejenigen, die gerade auf die Fähre nach Bremerhaven warten und Lust auf einen leckeren Imbiss verspüren.

Qualifiziertes Fachpersonal - vor allem Koch - gesucht

Der Gastronom Frank Hennersdorf hat viele Ideen. Er kann sich unter anderem vorstellen, verschiedene kulinarische Events, Gruppen- und Familienfeiern durchzuführen. Ausgebremst wird der äußerst engagierte Koch jedoch derzeit nicht nur durch die Corona-Krise, sondern gleichermaßen durch fehlendes qualifiziertes Personal. „Es ist äußerst schwierig, hier gute Kräfte zu finden. Wir suchen dringend einen weiteren Koch, Restaurantfachleute, einen Konditor oder Bäcker und Verstärkung für den Service. Unser Team ist definitiv zu klein, um der großen Nachfrage gerecht zu werden“, erklärt er. Vor diesem Hintergrund habe es auch Mitte Juli nur ein Soft-Opening und keine große und offizielle Eröffnung des Weserschlösschens gegeben. Der Weimarer, der bereits zu DDR-Zeiten als gastronomischer Leiter tätig war, nach der Wende in den Lebensmittel-Großhandel wechselte und von 2013 bis 2016 das Restaurant Ellis Island mit einem ähnlichen Konzept wie dem für das Weserschlösschen betrieb, setzt auf ein gutes Betriebsklima. Teambildung, zufriedene und zuverlässige Mitarbeiter sind dem Thüringer extrem wichtig. Vor diesem Hintergrund hat seine Crew auch am Montag einen Ausflug in das Bremerhavener Auswandererhaus unternommen.

Bewerbungen nimmt das Weserschlösschen per E-Mail über info@weserschloesschen-nordenham.de und über Facebook entgegen. Ein Bewerbungsgespräch kann aber auch telefonisch vereinbart werden: Die Telefonnummer lautet - auch für Tischreservierungen - 04731/3249914. Das Blexer Restaurant an der Fährstraße 90 ist montags bis mittwochs von 14.00 Uhr bis 22.00 Uhr geöffnet und donnerstags bis sonntags von 11.30 Uhr bis 22 Uhr.

www.weserschloesschen-nordenham.de

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