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NWZonline.de

Eröffnung Nordenholzer Hofhotel am 26. Juni 2019

29.06.2019

Alte Steine und Balken erzählen von Geschichte und Tradition. Das neu eröffnete Nordenholzer Hofhotel spiegelt die hiesige Kultur wider. Das Gebäude ist eingebettet in das historische Ensemble des Nordenholzer Hofs. „An regionale Baukultur anknüpfen - es ist gut, wenn Altes bleibt, wo Neues entsteht“, ist das Leitbild von Heiko Aschenbeck. Darauf hat der Investor und Eigentümer auch beim Bauen des neuen Gebäudes zurückgegriffen.

„Herkömmliches sinnvoll mit Neuem verbinden, dabei auf dem Teppich bleiben und uns an unserer Kultur orientieren“, beschreibt er seine Philosophie. Aufgewachsen auf dem Bauernhof habe er alte historische Materialien gesammelt, später sei ihm häufig Baumaterial von abgebauten Häusern angeboten werden, zum Beispiel der Giebel des Wübbenhorstschen Heuerhauses aus Nordenholz.

Die teils original erhaltenen Baustoffe wurden aufbereitet und im Hotel verbaut. Altes Holzständerwerk, alte Ziegel und Pflaster aus Abbrüchen, Innentüren und Beschläge aus historischen Häusern fanden neue Verwendung.

Mignon Braun und Heiko Aschenbeck

Vor gut einem Jahr starteten Handwerker mit dem Bau des neuen Hotels. „Das Ziel war, es soll in die Landschaft passen und kein Fremdkörper sein“, dafür hatte Heiko Aschenbeck mit Ulrike Janz-Janzen eine versierte Architektin zur Seite und Handwerker, die das alte Handwerk noch beherrschen. Ein wesentlicher Punkt sei, dass den Handwerkern für spezielle Dinge mehr Zeit gegeben wurde, sagt er. Verbaut wurden, wo es möglich war, recycelte Materialien.

Massives Holz aus Eiche und Tanne/Fichte verarbeitete Tischlermeister Guido Einemann zu Möbeln

„Es sollte mit Bedacht Alt und Neu verbunden werden. Zum Beispiel zeigen alte Symbole im Mauerwerk die Geschichte. Dabei konnten die Handwerker ihre eigene Kreativität mit einbringen“, beschreibt der Bauherr. Das Symbol der Mühle im Mauerwerk verweise auf die alte Nordenholzer Mühle, der umgekehrte Besen stelle das Symbol gegen das Böse, Blitz und Donner dar.

„Gebaute Umwelt zu gestalten bereitet Freude. Bauen auf der grünen Wiese ist immer eine Herausforderung, Bauen im Bestand, in der Denkmalpflege und Bauten mit historischen Materialien sind dagegen schon etwas ganz besonderes, vor allen Dingen mit kundigen und engagierten Handwerkern“

Zufrieden ist Heiko Aschenbeck mit dem Ergebnis: „Die Handwerker, die verantwortliche Architektin Ulrike Janz-Janzen, Thomas Damke für die Gestaltung der Umgebung und die Einbettung in die Landschaft sowie Peymaneh Bamdad für die Inneneinrichtung haben sich sehr gut mit der Situation und Zielsetzung auseinander gesetzt und eine hervorragende Leistung erbracht.“

Jedes Zimmer hat seine eigene Geschichte

Die Wände des Hotels sind teilweise mit Lehm geputzt, im Flur des Obergeschosses gibt es eine Heutapete. In den Gästezimmern und Appartements sorgen die Lehmdeckenheizungen und der Lehmputz sowie die Möbel aus massivem Holz für ein ausgeglichenes, ausgesprochen angenehmes Klima. Lehm filtert Schadstoffe aus der Luft und ist z. B. auch gut für Allergiker geeignet.

Jedes der Zimmer hat seine eigenen Namen und dahinter steht eine interessante regionale Geschichte. Da wird die Nähe zum Urwald Hasbruch mit dem Friderikenzimmer aufgegriffen, weiterhin gibt es eine Klosterkammer, eine Moorkate und auch der legendäre Gastwirt „Texas-Willy“ findet sich wieder. Für die Gäste wird dazu eine Broschüre entwickelt, in der die Hintergründe nachzulesen sind.

An den Wänden in den Zimmern und im Haus hängen Bilder aus Fliesenspiegeln alter holländischer Fliesen, sie erinnern an die Zeit der „Hollandgänger“. „Früher, als es hier keine Arbeit gab, sind die Menschen nach Holland gefahren, haben dort gearbeitet und auf der Rücktour Fliesen mit schönen Motiven mitgebracht. In fast jedem alten Haus in Nordenholz waren die zu finden. Die alten Fliesenspiegel schlagen wieder den Bogen zur hiesigen Kultur“, ist dem Bauherrn wichtig. „Das soll das Besondere sein. Gäste möchten in lokale Kultur eintauchen.“

Es gibt sechs Appartements mit kleiner eigener Terrasse und sechs Doppelzimmer im ersten Stockwerk. Auf den Fluren stehen Sitzgruppen, weiterhin kann bei Bedarf ein Tagungsraum mit neuester Medientechnik genutzt werden. 24 bis 28 Betten stehen ab sofort zur Verfügung. Veranstaltungen, wie zum Beispiel Hochzeiten, Familienfeiern, Tagungen oder andere Events können gut in Kombination mit den Übernachtungen und der Verpflegung der guten Küche des Nordenholzer Hofes gebucht werden.

Hotelmeisterin Mignon Braun und Geschäftsführer Michael Niebuhr sorgen mit einem Serviceteam für Qualität und den reibungslosen Ablauf während des Aufenthaltes.

Terminvereinbarungen, Rezeption Telefon 04408 – 98 473 0

Informationen www.nordenholzer-hof.de

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