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NWZonline.de

Mit dem Bau von Holzbooten fing 1850 alles an

21.08.2019

Berne Mittlerweile in der fünften Generation in Familienhand ist es heute weitaus mehr, wofür der Name Fassmer steht. Unter der Führung von Holger und Harald Fassmer ist das Unternehmen inzwischen in fünf Produktbereichen aktiv, bietet durch Forschung innovative Lösungen in verschiedensten Bereichen, weltweiten Service und beschäftigt insgesamt 1500 Mitarbeiter.

Nach der Übergabe der „Potsdam“ befindet sich nun das zweite, von der Bundespolizei in Auftrag gegebene Schiff, die „Bamberg“, in der Schulungsphase. Und auch das dritte 86-Meter-Schiff, das auf Kontrollfahrten auf Nord- und Ostsee und bei internationalen Polizeimissionen eingesetzt wird, steht im Gansper Teil der Werft kurz vor seiner Fertigstellung.

Zeitgleich wird dort an der neuen „ATAIR“ gebaut. Der Neubau wurde Ende 2017 in Kiel kielgelegt und im März dieses Jahres zur Endausstattung nach Ganspe geschleppt. Nach ihrer Fertigstellung im Frühjahr 2020 wird die ATAIR“ mit 75 Metern das größte Forschungs- und Vermessungsschiff des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie sein. Sie ersetzt ihre 32 Jahre alte Vorgängerin und verfügt neben neuster Sonartechnik für wissenschaftliche Messungen oder die Wracksuche über einen umweltfreundlichen diesel-gaselektrischen Motor. 130 Kubikmeter Flüssiggas fasst der Tank, so dass sich das Schiff damit rund zehn Tage auf See fortbewegen kann, ohne Feinstaub auszustoßen.

Ebenfalls im Frühjahr 2020 fertiggestellt wird der erste von drei 28 Meter langen DGzRS-Seenotrettungskreuzern, die gerade im Bardenflether Teil der Werft gebaut werden. Genau wie alle anderen Neubauten ist deren Spezialausstattung alles andere als von der Stange.

Seit 1958 ist Fassmer Vorreiter im Bereich Composite und zählt europaweit zu den führenden Unternehmen der GFK-Branche. Die glasfaserverstärkten, ständig durch Forschung im Unternehmen weiterentwickelten Kunststoff-Produkte sind leicht, haltbar und lassen sich nicht nur von der Form her auf spezifischste Kundenwünsche zuschneiden. Zu den neusten Entwicklungen auf diesem Gebiet gehören die schwer entflammbaren Kunststoffe, die beispielsweise bei Windkraftanlagen, Kreuzfahrtschiffen und Schienenfahrzeugen zum Einsatz kommen.

Aber auch Hochraumdächer für die Autoindustrie sowie Verkleidungen für Wohnmobile gehören zum Angebot. In vielen Freizeitparks, besonders im europäischen, asiatischen und nordamerikanischen Raum, sind die individuell angefertigten GFK-Komponenten des Berner Unternehmens zu finden. Ganz neu sind noch die Konzepte für Composite-Nasszellen, die als Systemmodule – beispielsweise in Kreuzfahrtschiffen – die konventionelle Bauweise ablösen.

Bild: FASSMER

Im Bereich Windkraft stellt sich Fassmer den veränderten Anforderungen des Marktes. Besonders im Offshore-Bereich sieht Holger Fassmer auch in Zukunft erhebliches Potential. Zusammen mit Siemens Gamesa und General Electric entwickelt das Berner Unternehmen 10 Megawatt-plus Turbinen, von der sich die erste seit Anfang des Jahres in den Niederlanden in der Testphase befindet.

Weitere Infos unter fassmer.de/de/

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